Abo
  • IT-Karriere:

Synaptics

Kapazitiver Touchscreen funktioniert trotz Handschuhen

Synaptics' neue Touchscreens arbeiten kapazitiv und können dennoch in fast jeder Situation benutzt werden. Derzeit kann Synaptics jedoch nur kleine Touchscreens für Smartphones herstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Synaptics: Kapazitiver Touchscreen funktioniert trotz Handschuhen

Synaptics hat eines der Grundprobleme kapazitiver Touchscreens gelöst: Sie ignorieren bestimmte Gegenstände wie Stifte oder Finger in einem Handschuh; ein Nachteil, den resistive (per Folie) oder optische Touchscreens nicht haben. Synaptics hat nun die Empfindlichkeit seiner Touchscreens so weit erhöht, dass selbst Gegenstände und Finger durch einen Handschuh hindurch noch erkannt werden. Im Winter muss der Smartphone-Besitzer nicht mehr mit der Nase wählen. Spezielle Stifte, die mit kapazitiven Touchscreens arbeiten, braucht der Nutzer auch nicht mehr.

Stellenmarkt
  1. Schütz GmbH & Co. KGaA, Selters (Westerwald)
  2. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz

Synaptics demonstrierte, dass die berührungsempfindliche Oberfläche selbst dann noch reagiert, wenn ein Stapel Visitenkarten auf den Touchscreen gelegt wird. Die Reaktion war allerdings deutlich abgeschwächt. Auch haarnadelgroße Elemente konnte der Touchscreen erkennen.

Synaptics umgeht mit neuer Technik zudem den Prozessor eines Geräts. Wenn es der Hersteller will, kontrolliert der Touchscreen selbst die Bilddarstellung. So wird vergleichsweise verzögerungsfrei ein Zielkreuz oder ein erleuchteter Bereich um den Finger herum dargestellt. So sollen vor allem günstige Touch-Geräte möglich werden, die zwar auf einen schnellen Prozessor verzichten, aber trotzdem optisch einige Effekte darstellen können.

  • Synaptics' Touchscreen-Aufbau
  • Synaptics' Touchscreen-Aufbau
  • Synaptics' Touchscreen-Aufbau
Synaptics' Touchscreen-Aufbau

Bisher kann Synaptics nur Größen liefern, die für Smartphones ausreichend sind, also um die 5 Zoll. Erste Produkte sollen bald erscheinen. In den kommenden Monaten erwartet Synaptics zudem, auch Größen zu erreichen, die für Tablets typisch sind, also 7 bis 10 Zoll. Derzeit soll die Firmware noch nicht in der Lage sein, so große Bildschirme zu verarbeiten, und Synaptics konzentriert sich erst einmal auf kleine Geräte.

Synaptics ist nicht der einzige Hersteller, der verbesserte Touchscreens auf dem Mobile World Congress angekündigt hat. Auch Samsungs Galaxy S2 hat einen Touchscreen, der mit Handschuhen gut funktionieren soll.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 269,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Lokster2k 16. Feb 2011

Made my Day X-D Danke DaScorp!


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
16K-Videos: 400 MByte für einen Screenshot
16K-Videos
400 MByte für einen Screenshot

Die meisten Spiele können nur 4K, mit Downsampling sind bis zu 16K möglich. Wie das geht, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Jetzt folgt die nächste Stufe: Wie erstellt man Videos in solchen Auflösungen? Hier wird gleich ein ganzer Schwung weiterer Tools und Tricks nötig.
Eine Anleitung von Joachim Otahal

  1. UL 3DMark Feature Test prüft variable Shading-Rate
  2. Nvidia Turing Neuer 3DMark-Benchmark testet DLSS-Kantenglättung

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

    •  /