Galaxy Tab ausprobiert

Ein 10-Zoll-Tablet ohne Anpassungen

Samsung hat mit dem neuen Galaxy Tab einen anderen Weg eingeschlagen als mit dem Vorgänger. Die Kies-Software braucht der Nutzer nicht mehr, Samsungs eigene UI fehlt und auch ein Speicherkartenleser wurde nicht verbaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Galaxy Tab 10.1
Galaxy Tab 10.1

Samsung hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona ein fast fertiges Galaxy Tab 10.1 gezeigt und sich sogar getraut, es unter hellem Scheinwerferlicht zu präsentieren, das Fettablagerungen bekanntermaßen besonders betont. Es zeigte aber auch, dass Samsung ein sehr helles Display verbaut hat. In dem 10-Zoll-Tablet steckt ein PLS-Panel (Plane to Line Switching). Ein PLS-basiertes Display solle schneller arbeiten als ein IPS-Panel, sagte ein Samsung-Mitarbeiter. Davon dürften vor allem Spiele profitieren. Diese Art von Panel bietet Samsung bisher nur bei Kleingeräten an, nicht bei Monitoren.

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Etwas überraschend ist Samsungs Entscheidung, das Galaxy Tab ohne Anpassungen auszuliefern. Es befindet sich ein einfaches Android 3.0 auf dem System. Zudem verzichtet Samsung auf die bisherige Kies-Software, mit der Android-Updates aufgespielt werden mussten. Android selbst wirkte ziemlich flüssig, was an dem Tegra-2-Chip liegen dürfte. Ab und an stockte das Galaxy Tab allerdings noch. Offenbar fehlen noch einige Optimierungen. Die Entwicklung von Android 3.0 alias Honeycomb ist noch nicht abgeschlossen.

Überraschend ist das Fehlen eines Speicherkartensteckplatzes im Galaxy Tab 10.1. Das kleine Schwestermodell hat immerhin einen Micro-SD-Slot für Speichererweiterungen. Das hilft zwar Kamerabesitzern nicht, so lässt sich der Speicher aber immerhin kostengünstig erweitern. Ob ein Kartenleser per Adapter später nachgerüstet werden kann, ist fraglich.

Die Kamera ließ sich am Stand von Samsung nicht vernünftig ausprobieren. Das Scheinwerferlicht störte die Vorschau erheblich.

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Für Urteile über Display- und Tonqualität war der Stand von Samsung nicht geeignet. Der erste Eindruck des Tablets ist jedoch, dass es eines von vielen Android-Geräten sein wird. Der Vorteil dieses Ansatzes dürfte sein, dass Samsung ohne größere Probleme das Betriebssystem aktualisieren kann. Ob dies tatsächlich passiert, ist allerdings eine Frage, die sich noch nicht beantworten lässt. Die gute Hardwareausstattung besitzen auch andere Hersteller. Punkten kann das Galaxy Tab 10.1 daher nur mit seinem Gewicht, auch wenn es nur ein paar Gramm weniger wiegt als die Geräte der Konkurrenz.

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XY ungefragt 15. Feb 2011

hat sich sogar getraut Fettablagerungen wirkte ziemlich flüssig, was an dem Tegra-2-Chip...

repet 15. Feb 2011

Sorry, ich wollte damit nicht die Geräte nieder machen. Mir ist nur aufgefallen das diese...

p14nk41ku3hl 15. Feb 2011

Es gab auch lange vor dir viel bessere Trolle mit Anspruch.

Lala Satalin... 15. Feb 2011

RAW-Aufnahmen kannst du mit microSD vergessen.



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