Mensch gegen Maschine

Wer wird Jeopardy-Ratekönig?

Am 14. Februar 2011 wird die erste Raterunde Mensch gegen Maschine ausgetragen. An drei Tagen - von heute bis Mittwoch - treten zwei menschliche Kandidaten in der Quizshow Jeopardy gegen den von IBM entwickelten Computer Watson an.

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Watsons Avatar
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Es wird ernst für Watson: Am heutigen Montag wird die erste der drei Runden der US-Quizshow Jeopardy ausgetragen, in der der von IBM gebaute Computer gegen die beiden erfolgreichsten Teilnehmer antritt. Nutzer können den Wettkampf bis Mittwoch jeweils ab 18 Uhr über Twitter verfolgen.

Gute Chancen

Bei der Quizshow wird die Antwort vorgegeben und die Kandidaten müssen die dazu passende Frage formulieren. Watson hat dabei durchaus Chancen gegen seine menschlichen Herausforderer Ken Jennings und Brad Rutter. Beide sind überaus erfolgreich. Jennings hat die meisten Spiele in Serie gewonnen, Rutter hat die höchste Gewinnsumme für einen Einzelspieler erspielt. Eine Proberunde im Januar 2011 gewann jedoch der nach dem IBM-Gründer Thomas J. Watson benannte Computer.

Für die Teilnahme an dem Quiz haben die Entwickler Watson mit einer Unmenge von Dokumenten gefüttert, darunter Anthologien, Wörterbücher und Lexika. Diese Datenbank kann Watson in weniger als drei Sekunden durchsuchen. Das Wissen allein reicht jedoch noch nicht für den Erfolg. Um überhaupt eine Frage stellen zu können, muss der Computer zunächst in natürlicher Sprache formulierte Antworten verstehen können. Dafür sorgt eine Frage-Antwort-Technologie mit der Bezeichnung DeepQA.

DeepQA weiterentwickeln

IBM will nach dem Ende des Quizwettkampfes das System weiterentwickeln. Dazu hat der Hardwarehersteller Kooperationen mit acht Universitäten vereinbart, darunter das Massachusetts Institute of Technology, die Universität des US-Bundesstaates Texas in Austin und die Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania sowie die Universität in der oberitalienischen Stadt Trient.

Ziel der Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen sei, so IBM, eine offene Architektur zu entwickeln, um DeepQA in verschiedenen Bereichen nutzen zu können, etwa im Gesundheitswesen, der Verwaltung, im Rechtsbereich oder im Finanzwesen.

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