Abo
  • Services:
Anzeige

Stuxnet

Fünf Ziele und 12.000 Infektionen

Das US-Softwareunternehmen Symantec hat weitere Details über Stuxnet bekanntgegeben: Danach zielte die Schadsoftware auf fünf Internetadressen und infizierte darüber 12.000 Systeme. Teile des Quellcodes sind inzwischen im Internet aufgetaucht.

Der US-Sicherheitssoftwarehersteller Symantec hat neue Erkenntnisse über die Schadsoftware Stuxnet veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine Aktualisierung der Analyse, die Symantec im Herbst vergangenen Jahres veröffentlicht hat.

Anzeige

Fünf Ziele

Stuxnet zielte, so Symantec, auf fünf verschiedene Internetdomains, die zu Industrieanlagen im Iran gehörten. Deren Namen hat das Unternehmen nicht bekanntgegeben. Die Angriffe seien im Sommer 2009 sowie im Frühjahr 2010 durchgeführt worden. Dabei wurden alle Anlagen mindestens ein Mal angegriffen, eine zusätzlich ein weiteres Mal und eine drei Mal.

Die Entwickler hätten, so die Erkenntnis der Sicherheitsexperten, drei Varianten von Stuxnet in Umlauf gebracht - die erste im Juni 2009, die beiden Nachfolger im März und April 2010. Möglicherweise gebe es noch eine vierte, die aber nicht zum Einsatz kam. Über diese fünf Ziele seien rund 12.000 Systeme mit der Malware infiziert worden, konnten die Spezialisten ausmachen. Allerdings gehen sie davon aus, dass die Zahl noch höher ist. Die Verhaltensweise der Malware ließ sich so gut nachvollziehen, weil diese den Standort und den Typus jedes infizierten Computers aufzeichnete.

Quellcode gefunden

Unterdessen hat die Gruppe Anonymous bekanntgegeben, dass sie den Quellcode des Wurms hat. Dieser stammt aus E-Mails des US-Sicherheitsunternehmens HBGary, die Anonymous kürzlich erbeutet hat, als es Mitgliedern der Gruppe gelang, in die Systeme von HBGary einzudringen.

HBGary-Chef Aaron Barr habe die Schadsoftware von dem Antivirensoftwarehersteller McAfee bekommen, berichtet die Website Crowdleaks. Crowdleaks hat nach eigenen Angaben Teile der Software dekompiliert und im Internet veröffentlicht.

Anonymous hat inzwischen die Website Anonleaks eingerichtet, auf der die Gruppe die Daten von HBGary, darunter E-Mails von Barr und anderen Mitarbeitern, veröffentlicht hat. Diese Site ist derzeit laut Anonymous jedoch nicht erreichbar. Die Nutzer sollten deshalb auf einen Spiegelserver ausweichen.


eye home zur Startseite
Arkonos 15. Feb 2011

Wenn alle wissen wie der Schädling arbeitet, können auch alle an einem Pestizid arbeiten...

Peer Sönlich 14. Feb 2011

LOL. Die Amerikaner haben ja anscheinend mindestens ebenso kompetentes Personal, wie...

moppi 14. Feb 2011

thx 4 elfenjunge :D ich sollte noch sagen das ich anon total mag :3 und stuxnet ein echt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ruhrbahn GmbH, Essen
  2. LuK GmbH & Co. KG, Bühl
  3. Horváth & Partners Management Consultants, Zürich (Schweiz)
  4. über 3C - Career Consulting Company GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (-53%) 6,99€
  3. etwa 8,38€

Folgen Sie uns
       


  1. Swift 5

    Acers dünnes Notebook kommt ab 1.000 Euro in den Handel

  2. Vodafone

    Callya-Flex-Tarife bekommen mehr Datenvolumen

  3. Elektromobilität

    Lithium ist genug vorhanden, aber es wird teurer

  4. Indiegames-Rundschau

    Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

  5. Microsoft

    Surface Book 2 mit 15 Zoll kommt nach Deutschland

  6. Patent

    Huawei untersucht alternative Smartwatch-Bedienung

  7. AirSpaceX

    Lufttaxi Mobi-One kann fliegen und fahren

  8. NGSFF alias M.3

    Adata zeigt seine erste SSD mit breiterer Platine

  9. Ransomware

    Krankenhaus zahlt 60.000 US-Dollar trotz Backups

  10. Curie

    Google verlegt drei neue Seekabel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Microsoft Fall Creators Update ist final für alle Geräte verfügbar
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

  1. Re: Ihr Knechte sollt mieten, mieten, mieten!

    Dwalinn | 14:10

  2. Andere Anwendungsszenarien

    TodesBrote | 14:09

  3. Re: Wieviel bekommt der Redakteur für den Artikel?

    MickeyKay | 14:09

  4. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Niaxa | 14:08

  5. Getting Over It ist eines der faszinierendsten spiele

    razer | 14:05


  1. 14:21

  2. 13:25

  3. 12:30

  4. 12:00

  5. 11:48

  6. 11:20

  7. 10:45

  8. 10:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel