• IT-Karriere:
  • Services:

Open Source

OSHW 1.0 definiert quelloffene Hardware

Mit OSHW Definition V1.0 will eine Entwicklergruppe eine genaue Beschreibung für quelloffene Hardware festlegen. Möglicherweise macht allerdings der Unterschied zwischen Copyright und Patent in den USA Probleme.

Artikel veröffentlicht am ,
Open Source: OSHW 1.0 definiert quelloffene Hardware

Mit einer ersten offiziellen Version will eine Gruppe von Hardwareentwicklern um Nate Seidle die Open-Source-Hardware-Definition zur Diskussion stellen. Prinzipiell beschreibt die Open Source Hardware (OSHW) Definition V1.0 quelloffene Hardware als "Hardware, deren Entwurf öffentlich zur Verfügung steht, so dass sie jeder studieren, modifizieren, verteilen oder herstellen kann oder Hardware oder Design verkaufen kann, die auf dem ersten Entwurf basieren."

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, München

Idealerweise, so die Definition weiter, kann die Hardware aus frei verfügbaren Komponenten und Materialien hergestellt werden. Zudem müssen die Pläne der Hardware in einem Format verfügbar sein, das Änderungen zulässt.

Der erste Entwurf der OSHW orientiert sich in großen Teilen an den Richtlinien, die das OSI (Open Source Institute) für freie Software definiert. Allerdings können in den USA Copyrights, wie sie in der OSHW Definition festgelegt sind, nicht auf Hardware übertragen werden, denn elektronische Entwürfe können dort nur mit Patenten geschützt werden. Deshalb könne die OSHW nur die Pläne der Hardware abdecken, nicht aber den Entwurf (Design) oder die Hardware selbst, so die Entwicklergruppe.

Die Gruppe hatte bereits Mitte Juli 2010 erste Richtlinien veröffentlicht, die die Weitergabe von Open-Source-Hardware samt Software und Dokumentation regeln sollen. Sie sollen dafür sorgen, dass die wachsende Anzahl von Firmen, die mit Open-Source-Hardware Geld verdienen, auch einen rechtlichen Rahmen für den Vertrieb ihrer Produkte erhalten.

Die Entwicklergruppe, die den neuen Entwurf formuliert hat, besteht unter anderem aus Massimo Banzi, Entwickler des Arduino-Projekts, und Limor Fried von Adafruit, das Hardwarekits anbietet, etwa für MP3-Player. Ferner beteiligte sich der Anwalt Thinh Nguyen von Creative Commons an der Formulierung des Entwurfs.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Predator XN3, 24,5 Zoll, für 299,00€ und Acer KG1, 24 Zoll, für 179,00€)
  2. Nach Gratismonat 5,99€ - jederzeit kündbar
  3. 389,00€ (Bestpreis)
  4. 379,00€ (Bestpreis)

muh3 14. Feb 2011

jede Hardware warum denn keine CPU bauen? Es geht hier nicht darum, das du jetzt eine CPU...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  2. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen
  3. Support-Ende Neben Windows 7 ist jetzt auch Server 2008 unsicher

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

    •  /