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Musikspielflaute: Activision entlässt Guitar-Hero-Entwickler

Fast sofort, nachdem Activision Blizzard das Ende für Guitar Hero verkündet hat, wird das verantwortliche Entwicklerstudio geschlossen. Unterdessen versucht (Ex-)Konkurrent Harmonix, mit Rock Band von der neuen Monopolmarktstellung zu profitieren.
/ Peter Steinlechner
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Rund die Hälfte der Entwickler bei 7 Studios in Los Angeles, das bei Activision für Guitar Hero zuständig war, hat offenbar nur einen Tag nach dem angekündigten Aus für die Musikspielreihe die sofortige Kündigung bekommen. Das meldet Joystiq(öffnet im neuen Fenster) . Die andere Hälfte darf – oder muss – noch gut 120 Tage bleiben, um aus einem Rechtsstreit mit einem anderen Unternehmen resultierende Gerichtsbeschlüsse umzusetzen. Anschließend soll das erst 2009 von Activision gekaufte Studio dichtgemacht werden; die offizielle Webseite(öffnet im neuen Fenster) ist offenbar bereits offline. Entlassungen gibt es ebenfalls bei Vicarious Visions(öffnet im neuen Fenster) aus New York, das sich hauptsächlich um das nächste Guitar Hero gekümmert hatte. Eine vollständige Schließung ist offenbar nicht geplant.

Guitar Hero 5 – Trailer
Guitar Hero 5 – Trailer (01:07)

Unterdessen kündigt das Entwicklerstudio Harmonix(öffnet im neuen Fenster) in einem offenen Brief auf Wired(öffnet im neuen Fenster) an, weiter in sein Guitar-Hero-Konkurrenzprodukt Rock Band zu investieren. So solle es bald neue Instrumente geben, außerdem werde das Onlineangebot an Musikstücken kontinuierlich ausgebaut. Man freue sich über neue Kundschaft aus den Reihen der Guitar-Hero-Fans – deren Instrumente in den meisten Fällen auch mit Rock Band kompatibel seien. Den Mitarbeitern bei den Konkurrenzstudios, die ihren Job verlieren, spricht das Team bei Harmonix sein Mitgefühl aus.


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