Animoto: Webanwendung dreht Videos selbst
Animotos(öffnet im neuen Fenster) überarbeitetes Angebot kann nun auch Videos im kleinen HD-Format 720p ausgeben. Bislang beschränkte sich das gleichnamige Unternehmen auf DVD-Qualität. Der Anwender lädt Fotos und Filme auf die Webplattform herauf, tippt eventuell einige Titel ein und wählt eine der vorgefertigten Stilvorlagen aus. Nach dem Berechnungsvorgang erhält er dann ein Onlinevideo samt Musikuntermalung.

Die neue Website soll deutlich schneller zu Werke gehen als bislang. Dabei setzt Animoto die GPU-Renderfarm(öffnet im neuen Fenster) seines Investors Amazon.com zur Videoberechnung ein. Animoto verarbeitet Videoformate aus zahlreichen Kameras und Mobiltelefonen. Zwar können beliebig viele Videoschnipsel eingeschickt werden, jedes für sich darf aber maximal 200 MByte groß sein.
Die Animoto-Videos können auch als Flashvideo(öffnet im neuen Fenster) mit 360p ausgegeben und so leicht auf Webseiten veröffentlicht werden. Auch eine Exportfunktion für Youtube steht zur Verfügung. Alternativ kann das Video auf eine DVD gebrannt werden. Animoto bietet für die Bildanimationen einen kostenlosen Zugang zu einer Musik- und Fotobibliothek, aus der sich der Nutzer bedienen kann.
Die kostenlose Lite-Version erzeugt nur 30 Sekunden lange Videoclips. Die Bezahlvariante von Animoto ist ein Abonnementdienst. Der Jahreszugang Plus kostet 30 US-Dollar und erlaubt das Erzeugen beliebig vieler und beliebig langer Videos. Der Download der Videos in DVD-Auflösung kostet pro Stück 5 US-Dollar und in HD-Auflösung 6 US-Dollar.
Für rund 250 US-Dollar jährlich können im Rahmen des Pro-Angebots unbegrenzt viele Videos erzeugt und heruntergeladen werden. Eine Dreimonatsvariante des Pro-Abos wird für rund 100 US-Dollar angeboten. In beiden Fällen gibt es keine zusätzlichen Kosten für die Downloads.
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