Prozessoren: AMD beschleunigt Flash 10.2 auch mit Netbook-APUs
Flash-Inhalte auf Webseiten und Videos bis 1080p sollen die Grafikkerne von AMDs APUs decodieren können. Sie setzen über den Grafiktreiber auf Adobes API Stagevideo auf. AMD nennt in seiner Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) dabei auch ausdrücklich die APUs der C- und E-Serie . Vor allem die C-Serie, auch als "Ontario" bekannt, ist für die von AMD sogenannten "HD-Netbooks" gedacht.
Das Unternehmen weist mit diesem Namen darauf hin, dass Intels Atom-Prozessoren – sofern sie nur einen Kern besitzen – HD-Videos nur mit Zusatzchips flüssig wiedergeben können. Wie viel Energie sich bei der Verlagerung der Flash-Wiedergabe von den CPU-Kernen auf die Grafikeinheit sparen lässt, hat AMD aber noch nicht mit konkreten Zahlen belegt.
Neben den bisher nur angekündigten APUs unterstützen laut AMD auch alle Desktop- und Mobilchipsätze des Unternehmens Flash 10.2, wenn die Grafikeinheit eine Modellnummer ab "Radeon HD 3000" trägt. Das bezieht sich jedoch nur auf die in Chipsätze integrierten Grafikeinheiten, bei den diskreten GPUs wird Flash erst ab der Serie "Radeon HD 4000" unterstützt. Auch die neuen mobilen GPUs der Serie 6000M nennt AMD dabei ausdrücklich.
Auch die professionellen Firepro-Karten können mit Adobes neuer API umgehen, AMD nennt hier aber nur die Modelle V3750, V5700, V7750, V8700 sowie V8750 und neuere Firepro-Karten. Für alle Grafiklösungen von AMD gilt: Die Flash-Beschleunigung ist bereits im jeweils aktuellen Catalyst-Treiber eingebaut.
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