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Diablo 3
Diablo 3

Activision Blizzard

Neues Studio kümmert sich um Call-of-Duty-Community (U.)

Diablo 3 erscheint vielleicht erst 2012, Guitar Hero und eine Reihe weiterer bekannter Marken vorerst gar nicht mehr: Activision will wegen enttäuschender Geschäftszahlen einen noch stärkeren Fokus auf Call of Duty legen.

Beachhead Studios heißt ein Tochterunternehmen, dessen Gründung Activision Blizzard bekanntgegeben hat. Die neue Firma soll sich um den Aufbau einer Onlineplattform für Fans von Call of Duty kümmern und die Community mit neuen Inhalten - etwa Maps - für die Actionspielserie versorgen. Was das im Detail bedeutet, will Activision erst später erklären. Bislang hat der Publisher kategorisch ausgeschlossen, von den Spielern Geld für den Onlinemodus von Call of Duty zu verlangen. Wahrscheinlich ist die Plattform dennoch auch ein Versuch, mit der Reihe noch mehr Geld zu verdienen.

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Außerdem hat Blizzard bekanntgegeben, dass Diablo 3 zumindest nach derzeitiger Planung nicht mehr 2011 auf den Markt kommt. Stattdessen soll es 2012 gleich zwei neue Titel aus dem legendären Entwicklerstudio geben. Neben Diablo 3 dürfte das The Heart of the Swarm sein, also die Fortsetzung zu Starcraft 2. Zu dem zweiten MMOG neben World of Warcraft, das derzeit unter dem Arbeitsnamen Titan entsteht, hat sich das Unternehmen nicht geäußert.

Eine Reihe von weiteren Marken findet - zumindest vorerst - keine Fortsetzung. Wegen der Flaute bei den Musikspielen stoppt Activision alle Projekte auf Basis von Guitar Hero. Die Reihe gehörte bis vor gut einem Jahr noch zu den wichtigsten Umsatz- und Gewinnbringern des Unternehmens. Ebenfalls "Game Over" heißt es für die zuletzt enttäuschenden Skatespiele rund um Tony Hawk. Die Entwicklung des als Konkurrent zu GTA gedachten Actionspiels True Crime: Hong Kong wird eingestellt. Von den Maßnahmen sind rund 500 Mitarbeiter betroffen, die ihren Job verlieren. Activision weist darauf hin, dass wegen der Investition insbesondere in Call of Duty der Mitarbeiterstamm bis Jahresende 2011 aber nahezu unverändert bleiben dürfte.

Im vergangenen Geschäftsjahr, das Ende Dezember 2010 beendet war, hat Activision Blizzard den Umsatz um rund vier Prozent auf 4,45 Milliarden US-Dollar erhöht. Der Nettogewinn ist von 113 auf 418 Millionen US-Dollar gestiegen. Rund ein Drittel seiner Umsätze erzielt das Unternehmen mittlerweile im Onlinegeschäft, also mit Downloads insbesondere für Call of Duty und Abos für World of Warcraft.

Enttäuschung bei Analysten - und anschließend fallende Aktienkurse - lösten die Zahlen des vergangenen Quartals aus: Der Umsatz ging um rund acht Prozent auf 1,43 Milliarden US-Dollar zurück, dabei fiel ein Verlust von 233 Millionen US-Dollar an; der lag im gleichen Zeitraum des Vorjahres bei 286 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet das Management Umsätze in Höhe von 3,95 Milliarden US-Dollar und leicht fallende Gewinne.

Nachtrag vom 10. Februar 2011, 11:50 Uhr

Laut Activision ist es doch möglich, dass Diablo 3 im Jahr 2011 erscheint - und nicht erst 2012, was aber auch sein könne. Entsprechende Aussagen des Unternehmens seien missverständlich gewesen, die Arbeit an dem Actionrollenspiel gehe zügig voran.


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Lycos 11. Feb 2011

"Activision will wegen enttäuschender Geschäftszahlen einen noch stärkeren Fokus auf Call...

Raistlin 10. Feb 2011

Es würde ja schon für Blizz reichen die WoW engine usw. zu nehmen und Diablo oder...

wintermut3 10. Feb 2011

Hmmm ich besitze gar CoD von daher ist es mir egal. Und mittlerweile gewöhne ich es mir...



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