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Ausrüsterverband

Wenig Fortschritte bei Glasfaserausbau in Deutschland

Im zweiten Halbjahr 2010 hat Deutschland bei der Glasfaseranbindung in die Wohnung oder ins Haus nur geringfügig zugelegt. Deutschland riskiere, durch den langsamen Glasfaserausbau den Anschluss in Europa zu verlieren, erklärte der Netzausrüsterverband FTTH Council.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaseranschluss (Bild: Versatel)
Glasfaseranschluss (Bild: Versatel)

Die Versorgung mit Fibre To The Home (FTTH) und Fibre To The Building (FTTB) hat sich in Europa in der zweiten Jahreshälfte 2010 stark verbessert. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das FTTH Council Europe vorgelegt hat. Demnach gibt es nun beinahe 3,9 Millionen FTTH-Nutzer in Europa. Damit hat sich die Versorgung in den vergangenen sechs Monaten um 18 Prozent verbessert.

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Das FTTH Council Europe ist eine Branchenorganisation, in der Netzwerkausrüster wie Alcatel-Lucent, Cisco, Ericsson, Motorola, Nokia Siemens Networks, Huawei und Glasfaserkabelhersteller zusammengeschlossen sind.

Litauen behielt laut FTTH Council Europe die Spitzenposition bei der Glasfaserversorgung, gefolgt von Schweden, Norwegen, Slowenien und der Slowakei. Hier gab es in der Rangfolge keine Veränderung.

Deutschland ist weiterhin nicht auf der Topliste vertreten. Bei FTTH/B liegt das Land im europäischen Vergleich weiter weit zurück. 151.500 Menschen nutzten in Deutschland Ende 2010 einen direkten Glasfaseranschluss in der Wohnung oder im Gebäude. Im Juni 2010 lag die Versorgung bei 138.600. Versorgt mit einer direkten Glasfaseranbindung in die Wohnung oder ins Wohngebäude waren 602.000 Haushalte.

Chris Holden, Chef des FTTH Council Europe, erklärte: "In der zweiten Jahreshälfte 2010 rückte die Türkei als 18. Land in das FTTH European Ranking. Es wird zunehmend offensichtlich, dass große Volkswirtschaften wie Deutschland, Spanien und Großbritannien ihr Wachstum beschleunigen müssen - oder sie riskieren, abgehängt zu werden."



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thÄ mÄn 09. Feb 2011

Das hast du natürlich nem besonders unfähigen Politiker zu verdanken, aber halt, sagte...


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