WACS: Neues Unterseekabel bringt Breitbandinternet nach Westafrika
West Africa Cable System (WACS) heißt ein neues Unterseekabel, das jetzt fertiggestellt wurde, berichtet die namibische Tageszeitung Allgemeine Zeitung(öffnet im neuen Fenster). Es versorgt eine Reihe westafrikanischer Staaten mit schnellem Internet.
WACS ist 14.900 km lang und verläuft von Südafrika die afrikanische Westküste entlang nach London. Landepunkte gibt es in neun weiteren westafrikanischen Ländern, darunter Namibia, die Kapverdischen und die Kanarischen Inseln sowie Portugal. Weitere Länder werden über ihre Nachbarn angeschlossen, das Binnenland Botswana etwa über Namibia.
Schnelles Internet
Das Kabel hat einen Durchmesser von knapp 4 cm und besteht aus acht Glasfaseradern. Der Datendurchsatz beträgt 5,12 TBps. Dadurch sollen die Länder eine zuverlässigere und schnellere Internetverbindung bekommen. "Der Kommunikationssektor in Afrika hat in den vergangenen Jahren ein explosionsartiges Wachstum erfahren", sagte Botswanas Informationsminister Frank Ramsden der Zeitung. Darunter hätten die Unternehmen in Namibia und Botswana gelitten. "Dies wird aber bald Vergangenheit sein", sagte Ramsden.
Ramsden war zu einer Feier in die namibische Hafenstadt Swakopmund gekommen. Dort zogen er, Namibias Informationsminister Joel Kaapanda und Frans Ndorom, Geschäftsführer von Telecom Namibia, symbolisch das Kabel aus dem Meer. WACS wird voraussichtlich im August 2011 in Betrieb genommen.
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