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Urheberrechtsverletzung: US-Filmindustrie verklagt Filehoster Hotfile

Die US-Filmindustrie hat den Filehoster Hotfile verklagt. Das Angebot ermögliche den illegalen Tausch urheberrechtlich geschützter Inhalte und profitiere davon.
/ Werner Pluta
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Der Verband der US-Filmindustrie, die Motion Pictures Association of America (MPAA), hat Klage gegen den Filehoster Hotfile eingereicht(öffnet im neuen Fenster) . Das Angebot ermögliche die unrechtmäßige Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials in großem Maßstab.

Über den Filesharingdienst würden täglich tausende von Filmen und Fernsehsendungen heruntergeladen, deren Rechte bei den MPAA-Mitgliedern lägen. Dieser "gewaltige digitale Diebstahl" habe dazu geführt, dass Hotfile in weniger als zwei Jahren "zu einer der 100 meistbesuchten Seiten der Welt geworden" sei, erklärte MPAA-Chefjustiziar Daniel Mandil.

Die MPAA betonte, dass Filehoster nicht per se illegal seien. Hotfile hingegen rate seinen Nutzern jedoch offen davon ab, den Dienst als Onlinespeicher zu nutzen und fördere das Hochladen urheberrechtlichen geschützten Materials. Davon profitiere das Unternehmen, indem es Geld von Nutzern verlange, die Dateien von Hotfile herunterladen.

Die Klage wurde von einem Gericht im US-Bundesstaat Florida eingereicht, wo der Hotfile-Betreiber Anton Titov seinen Wohnsitz hat. Die MPAA verlangt für den Verstoß gegen das Urheberrecht Schadensersatz in nicht genannter Höhe.


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