Onlive

HTC investiert 40 Millionen US-Dollar in Streamingdienst

Lassen sich leistungshungrige PC-Games künftig auf Smartphones von HTC spielen? Könnte durchaus sein, denn das taiwanische Unternehmen investiert rund 40 Millionen US-Dollar in den Spiele-Streamingdienst Onlive. Für weitere Millionen übernimmt HTC den Videospezialisten Saffron Digital.

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Onlive: HTC investiert 40 Millionen US-Dollar in Streamingdienst

Möglicherweise bekommen Angry Birds und andere typische Mobile Games bald Konkurrenz auf Smartphones - und zwar durch High-End-Spiele, die eigentlich für PCs entstanden sind. Das wäre jedenfalls die denkbare Folge eines Investments, das HTC getätigt hat: Das Unternehmen aus Taiwan hat für rund 40 Millionen US-Dollar Anteile an Onlive gekauft. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die beiden Unternehmen im Zuge der Beteiligung auch über eine mehr oder weniger enge Zusammenarbeit bei der Vermarktung von Spielen auf Smartphones sprechen.

Die Technologie von Onlive lagert die Berechnung der Grafik von PC-Spielen auf leistungsstarke Server aus. Das Ergebnis wird stark komprimiert auf den Rechner oder eben das Smartphone des Nutzers geschickt, der dann seine Eingaben vornimmt. Onlive ist bislang nur in den USA verfügbar, das Unternehmen will im Laufe des Jahres 2011 auch in Deutschland an den Start gehen. Ein weiterer Investor von Onlive ist Intel. Die Serverfarmen des Streamingdienstes laufen auf Intel-Six-Core-Prozessoren und Intel-Solid-State-Laufwerken.

Fast zeitgleich hat HTC bekanntgegeben, für rund 48 Millionen US-Dollar das auf die Auslieferung von Videos auf mobile Endgeräte spezialisierte Unternehmen Saffron Digital aus London und Los Angeles übernommen zu haben.

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