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IEEE 802.11ac: Erster Entwurf für Gigabit-WLAN steht

IEEE 802.11ac

Erster Entwurf für Gigabit-WLAN steht

Eine Arbeitsgruppe der IEEE hat mit der Version D 0.1 den ersten Entwurf für einen WLAN-Standard mit Geschwindigkeiten um 1 GBit/s verabschiedet. Eine Markteinführung ist noch Jahre entfernt, dennoch jubeln Analysten bereits.

Im Januar 2011 hat die Arbeitsgruppe für den Standard 802.11ac der IEEE getagt, dabei wurde mit Version D 0.1 ein erster grob umrissener Vorschlag verabschiedet. Um Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde zu erreichen, soll unter anderem die Bandbreite der Kanäle auf Werte zwischen 20 und 160 MHz ausgeweitet werden. Das aktuelle 802.11n arbeitet höchstens auf 40 MHz breiten Kanälen.

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Dabei ist jedoch 802.11n noch lange nicht ausgereizt: Der Standard sieht Übertragungen mit bis zu 600 MBit/s brutto vor, wofür aber vier Antennen und hohe Rechenleistung in den WLAN-Modulen nötig sind. In der letzten Zeit erscheinen aber immer mehr Geräte, die mit drei Antennen immerhin 450 MBit/s erreichen.

Welche Frequenzbänder 802.11ac benutzen soll, ist noch nicht entscheiden. Die Arbeitsgruppe der IEEE hat sich aber schon auf Frequenzen unter 6 GHz geeinigt. Schon ab etwa 5 GHz nimmt die Reichweite ab, weil sich Gegenstände und Personen von den sehr kurzen Wellen nur schlecht durchdringen lassen.

Obwohl die IEEE noch keine konkreten Zeitpläne für 802.11ac vorgelegt hat, gehen die Analysten von In-Stat davon aus, dass es einen bindenden Entwurf für den Standard schon 2011 geben könnte und 2012 erste Geräte auf den Markt kommen. Bis zum Jahr 2015 sehen die Marktforscher, die anlässlich des ersten Entwurfs auf ihre kostenpflichtige Studie hinweisen, sogar eine Milliarde 802.11ac-Geräte voraus. Nahezu alle Hot-Spots sollen bis dahin auf den neuen Standard umgerüstet sein, das enorme Wachstum der Stückzahlen soll vor allem aus mobilen Geräten wie Smartphones gespeist werden.

Beim vorherigen WLAN-Standard 802.11n haben sich die IEEE und andere Gremien jedoch viel Zeit gelassen: Mitte 2006 wurde ein Vorschlag für die endgültige Spezifikation nicht angenommen, obwohl bereits einige der "Draft-N-Geräte" auf dem Markt waren. Auf Druck der Hersteller akzeptierte die WiFi-Alliance dann aber doch Teile der Draft-N-Normen, so dass die Geräte kompatibel blieben. Erst im September 2009 wurde der vollständige 802.11n-Standard dann auch durch die IEEE verabschiedet.


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