Stage Video: Flash Player 10.2 ist fertig
Mit Stage Video soll der Flash Player 10.2 die Wiedergabe von Webvideos komplett per GPU beschleunigen können, so dass die Prozessorlast deutlich sinkt und die Akkulaufzeiten mobiler Geräte verlängert werden. Die Beschleunigung umfasst dabei auch die Farbkonvertierung, die Skalierung und das Verschieben von Speicherinhalten bei der Wiedergabe von HD-Videos. Beim Flash Player 10.1 wird lediglich das Decodieren von H.264-Videos hardwarebeschleunigt abgewickelt. Mit einem "typischen" Windows-PC oder Mac, so Adobe, soll sich ein 1080p-Video mit maximal 15 Prozent CPU-Last abspielen lassen.
Damit die Videodarstellung von Stage-Video profitiert, müssen die in den Webseiten eingebunden Videoplayer allerdings auf die neue Komponente umgerüstet werden. Als weitere Neuerung ist die Hardwarebeschleunigung nicht mehr auf H.264 beschränkt, sondern unterstützt alle Videos.
Der Vollbildmodus im Flash Player 10.2 unterstützt nun mehrere Monitore. Während auf einem Display ein Flash-Video im Vollbild abgespielt wird, kann der Anwender auf einem anderen Monitor weiterarbeiten. Als weitere Neuerung gibt es eine neue API für angepasste Maus-Cursor. Damit können Inhalteanbieter angepasste Mauszeiger bereitstellen, die auch animiert sein können. Dazu werden die Rendering-Funktionen des verwendeten Betriebssystems genutzt, um Ressourcen zu sparen. Die Textanzeige soll mittels Sub-Pixel-Rendering deutlich verbessert werden.
Darüber hinaus hat Adobe in der neuen Version einige Sicherheitslücken beseitigt .
Der Flash Player 10.2 steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X unter get.adobe.com/flashplayer(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit, allerdings nur in einer 32-Bit-Version. An einer 64-Bit-Version des Flash Players arbeitet Adobe unter dem Codenamen Square(öffnet im neuen Fenster) . Hier liegt aktuell eine Preview 3(öffnet im neuen Fenster) vor, die am 30. November 2010 erschien.
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