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Patchday: Microsoft beseitigt neun gefährliche Sicherheitslecks

Mit Patches für Windows , Office und den Internet Explorer beseitigt Microsoft neun gefährliche Sicherheitslücken. Angreifer können darüber Schadcode ausführen. Insgesamt werden 22 Sicherheitslecks geschlossen.
/ Ingo Pakalski
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Allein der Patch für den Internet Explorer(öffnet im neuen Fenster) in allen unterstützten Versionen korrigiert vier Sicherheitslücken, die allesamt zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden können. Damit wird das seit Ende Dezember 2010 bekannte Sicherheitsloch im Internet Explorer geschlossen.

Auch das seit Anfang Januar 2011 bekannte Sicherheitsloch in zahlreichen Windows-Versionen wird nun mit einem Patch(öffnet im neuen Fenster) bedacht. Das gefährliche Sicherheitsloch befindet sich im Grafikprozessor der Windows Shell in fast allen Windows-Versionen. Nur Windows 7 und Windows Server 2008 R2 sind davon nicht betroffen.

Ein weiteres gefährliches Sicherheitsloch in allen Windows-Versionen(öffnet im neuen Fenster) befindet sich im Opentype-CFF-Treiber. Angreifer können darüber ebenfalls beliebigen Programmcode auf fremden Rechnern ausführen.

Ein Patch für die Office-Komponente Visio(öffnet im neuen Fenster) korrigiert mit einem Schlag zwei gefährliche Sicherheitslücken, die zur Codeausführung missbraucht werden können. Visio 2002, 2003 und 2007 sind von den Fehlern betroffen. Der Visio-Viewer und Visio 2010 kennen den Fehler nicht.

Die neunte als gefährlich geltende Sicherheitslücke steckt im FTP-Dienst der Internetinformationsdienste (IIS)(öffnet im neuen Fenster) . Über spezielle FTP-Befehle können Angreifer auf dem Zielsystem beliebigen Code ausführen.

Die übrigen 13 der insgesamt 22 Sicherheitslücken(öffnet im neuen Fenster) sind weniger gefährlich und betreffen allesamt die Windows-Plattform. Die Fehler können zur Rechteausweitung, zum Ausspähen vertraulicher Daten sowie für Denial-of-Service-Angriffe verwendet werden. Alle Patches werden auch über Microsoft Update verteilt.

Das MHTML-Sicherheitsloch in allen Windows-Versionen wurde nicht beseitigt. Ende Januar 2011 warnte Microsoft in einem Advisory davor.


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