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Windows: Task Manager mit Microsofts Excel nachgebaut

Wenn ein Wurm den Task Manager blockiert, kann der Anwender schon mal hilflos dastehen. Mit einer Excel-Datei lässt sich aber ein alternativer Task Manager starten, sofern die Sicherheitseinstellungen entsprechend heruntergesetzt werden.
/ Andreas Sebayang
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Der Sicherheitsexperte Didier Stevens hat einen Task Manager nachgebaut, der es erlaubt, Prozesse anzeigen zu lassen, zu starten und zu beenden, selbst wenn der echte Task Manager bei Windows gesperrt wurde. Geschrieben wurde der Task Manager für Microsofts Excel in der Scriptsprache VBA (Visual Basic for Applications).

Stevens hat den Excel-Task-Manager nachgebaut, weil er sich in einer Arbeitsumgebung befand, die ihm nur eingeschränkte Möglichkeiten gab. Offenbar waren der normale Task Manager und der Process Explorer blockiert. So etwas macht zuweilen Schadsoftware. Die Excel-Datei ist eine Lösung, um derartig blockierende Schadsoftware dennoch zu beenden.

Der Task Manager hat allerdings einige Nachteile. So funktioniert der VBA-Code nicht mit Office 2010 in der 64-Bit-Version. Zwischen der 32- und 64-Bit-Version von Office 2010 gibt es einige Unterschiede, vor allem bei VBA-Code, die Microsoft in einem MSDN-Eintrag dokumentiert(öffnet im neuen Fenster). Bei einem kurzen Test mit Office 2003 funktionierte das Script. Allerdings muss die Makro-Sicherheit reduziert werden, um den Code auszuführen. Microsofts Office warnt vor dem Ausführen des Makros in dem Dokument.

Nutzer von Libreoffice oder Openoffice.org brauchen die Excel-Datei nicht auszuprobieren. Sie ist inkompatibel mit den Office-Paketen.

Die recht kleine Excel-Datei kann im Blog von Stevens heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster). Sie sollte mit allen gängigen Windows-Versionen von Microsoft Office in der 32-Bit-Version funktionieren.


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