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Golem.de guckt

Über:morgen

Die TV-Woche vom 7. bis zum 13. Februar ist eher ein längeres Golem.de hört. Aber im Internet darf der User schließlich nach unten scrollen, weshalb wir den Platz weidlich ausnutzen. Und dank der Trägheit des deutschen TVs ist trotz Revolution nicht mit Sendeausfällen zu rechnen.

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Golem.de guckt: Über:morgen

Passend zur aktuellen Debatte um die Präimplantationsdiagnostik spielt das Hörspiel Die Unmöglichen die keineswegs theoretische Idee durch, per künstlicher Befruchtung das Kind auszutragen, welches den eigenen Vorstellungen am nächsten kommt. Drei Embryonen mit bestimmten Eigenschaften stehen zur Auswahl und die Eltern malen sich ihre potenziellen Lebensläufe aus.
(Dradio Kultur, 07.02.2011, 00:05 - 01:00 Uhr)

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Zeitreisen ist im Gadgetrausch. Die Reportage beschäftigt sich mit den kleineren und größeren technischen Spielzeugen als Ausdruck der Popkultur im 21. Jahrhundert, deren Faszination mit der des Goldrauschs verglichen wird. Nicht zu kurz kommen dabei Betrachtungen über die Produktionsbedingungen der elektronischen Helfer in den chinesischen Fabriken.
(Dradio Kultur, 09.02.2011, 19:30 - 20:00 Uhr)

Liegt es am überdehnten Produktionszeitraum oder hat da wer den Trend verschlafen? Viel zu spät und unter dem reichlich überspannten Titel Weltmacht Wikileaks - Krieg im Netz liefert nun auch das Öffentlich-Rechtliche seine Pflichtreportage zum Ex-Hype-Thema. Wer jetzt hofft, dass er mehr erfährt, weil mehr Zeit für die Recherche war, wird allerdings enttäuscht. Neben der ARD läuft die Reportage auch noch auf diversen Dritten in den nächsten Tagen.
(ARD, 09.02.2011, 23:45 - 00:30 Uhr)

Ein Director's Cut ergibt bei Dokumentation eher selten Sinn, wenn der Produzent nicht gerade unter erschwerten politischen Bedingungen drehen und schneiden muss. Schnöde Sendezeitbegrenzungen gibt es aber auch: Die Dokumentation Blood in the Mobile ist die zehn Minuten längere Version des bereits im November vergangenen Jahres auf WDR gelaufenen Blutige Handys.
(Arte, 09.02.2011, 21:45 - 22:35 Uhr)

Im Journal am Vormittag ist das Briefgeheimnis passé. Zumindest in Bezug auf die elektronische Kommunikation. Die Sendung beschäftigt sich mit den Problemen, die sich ergeben, zum Beispiel dass E-Mails während des Transports offen einsehbar sind oder die Betreiber sozialer Netzwerke ohne Probleme die Kommunikation ihrer Nutzer auswerten könnten. Welche Möglichkeiten es zum Schutz gibt und ob De-Mail oder der E-Postbrief zumindest wieder einen gesetzlichen Schutz gewährleisten können, darüber wird in der Sendung geredet.
(DLF, 10.02.2011, 10:10 - 11:30 Uhr)

Der Länderreport begibt sich ins Erzgebirge, besucht aber nicht das Schaubergwerk in Oelsnitz oder sucht nach dem Bernsteinzimmer, sondern erkundet sich nach neuen Bemühungen, ehemalige Lagerstätten für seltene Metalle wieder zu eröffnen. Nachdem die Rohstoffpreise weiter ansteigen und China das Angebot auf dem Weltmarkt künstlich verknappt, lohnt sich die Ausbeutung der einst aufgegebenen Minen.
(Dradio Kultur, 10.02.2011, 13:07 - 13:30 Uhr)

Die Epigenetik erforscht, über welche Wege aus den Genen konkrete Zellbestandteile und damit auch komplexere biologische Systeme entstehen und wie sie beeinflusst werden können. Das Magazin Forschung und Gesellschaft beschäftigt sich mit dem jungen Forschungsgebiet und den Auswirkungen auf die Betrachtung der klassischen Genetik.
(Dradio Kultur, 10.02.2011, 19:30 - 20:00 Uhr)

Abgeschottete russische Forschungsstädte sind immer wieder eine Faszination, Obninsk macht da keine Ausnahme. In der Dokumentationen Das rote Atom wird die Stadt erkundet, in der die erste sowjetische Atombombe gebaut wurde.
(Phoenix, 10.02.2011, 21:00 - 21:45 Uhr)

Neues beschäftigt sich mit Kunst - Computerkunst - und erkundet, welche Spannweite der Begriff des Video- beziehungsweise Computerspiels überspannt und welche medialen Mittel darin zum Einsatz kommen. Dazu gibt es einen Besuch beim A-Maze-Festival.
(3Sat, 13.02.2011, 16:30 - 17:00 Uhr)

3Sat lädt zum Über:morgen. Die neue Sendung beschäftigt sich mit der Zukunft im weitesten Sinne und will Orientierung bieten. In der ersten Ausgabe steht Matthias Horx zum Thema Zukunftsforschung Rede und Antwort.
(3Sat, 13.03.2011, 17:30 - 18:00 Uhr)

Das Magazin Yourope beschäftigt sich mit Jugendlichen, die sich mit Smartphones beschäftigen. Da nun selbst die Jüngsten Internet-Cloud-Social-fähige Handys besitzen, stellt sich die Frage, was sie mit den kommunikativen Möglichkeiten im Alltag anfangen.
(Arte, 13.02.2011, 17:05 - 17:30 Uhr)

Seien wir freundlich, Keanu Ich-habe-nur-einen-Gesichtsausdruck Reeves ist als Alien die ideale Besetzung. Der Titel ist auch top. Die Weltuntergangstechnik auch. Und auch der Autor kam nicht drumherum, damals auf der Filmwebseite mit dem Flashtool zu spielen, mit dem jeder sein eigenes Gesicht ins Filmplakat montieren konnte. Dass die Story mehr als hanebüchen ist, übergehen wir gnädig bei Der Tag, an dem die Erde stillstand. Hätte Klaatu nicht einfach die Zerstörungsanweisungen beim zuständigen Planungsamt Alpha Centauri auslegen können?
(RTL, 13.02.2011, 20:15 - 22:15)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20110207.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 06.02.2011 gegen Mitternacht.)



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Keridalspidialose 07. Feb 2011

Klaatu Barada Nikto! Der von 1951 ist besser. Wozu dieses dumme Remake!?


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