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Intels Rapid-Storage-Manager
Intels Rapid-Storage-Manager

Inoffizieller Download des Rapid-Storage-Manager

Zuverlässig erkennen lässt sich die Zuordnung der Ports zu den SATA-Geräten mit dem "Rapid Storage Manager" von Intel, einem Hilfsprogramm, das Teil der SATA-Treiber von Intel ist. Es hieß früher Matrix-Storage-Manager. Ausgerechnet in der Version 10.1, die auch auf den Serie-6-Chipsätzen läuft, hat Intel dieses Programm noch nicht zum Download für jeden zur Verfügung gestellt. Warum das so ist, konnte der Chiphersteller in den vergangenen Tagen auf Anfrage von Golem.de nicht erklären.

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  • Das DVD-Laufwerk hängt am defekten Port 2.
  • Die Festplatte ist an Port 0, der laut Intel ok ist.
  • Der Geräte-Manager ordnet die Festplatte Port 0 zu.
  • Die grün markierten Ports auf Gigabyte-Boards sollen zuverlässig sein
Das DVD-Laufwerk hängt am defekten Port 2.

Der taiwanische Hersteller von Notebook-Barebones Clevo hat das Rapid-Storage-Paket aber unter dem Namen "IRST.zip" auf seinen Downloadseiten für Notebooks der Serie P170HM zum Download zur Verfügung gestellt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Meldung war es noch vom asiatischen FTP-Server von Clevo und damit auch unter diesem Direktlink (Rapid-Storage-Manager) zu beziehen.

Es handelt sich um dieselbe Version, die auch auf Intels Downloadseiten für Hardwaretester im Dezember bereitgestellt wurde. Wir haben Clevos Paket auf dem Asus N53SV installiert, dort funktionieren der Treiber wie der Rapid-Storage-Manager nach einem Neustart problemlos. Das Tool ist dann über ein Symbol im Infobereich neben der Uhrzeitanzeige startbar. Frühere Versionen der Reihe 8 und 9 der Matrix- oder Rapid-Storage-Pakete von Intel, die es zum freien Download gibt, lassen sich auf Sandy-Bridge-Systemen nicht automatisch installieren.

Die korrekte Version zeigt auf dem Asus-Notebook an, dass zwar die Festplatte an Port 0 hängt, das optische Laufwerk ist jedoch an Port 2 angeschlossen und damit potenziell gefährdet. Asus hat für seine Sandy-Bridge-Produkte jedoch schon einen Austausch angekündigt.

Batch-Datei zur Chipsatzerkennung

Um zu erkennen, ob überhaupt einer der defekten Chipsätze der Serien P67, H67, Q67 (Desktops) oder HM67 und HM65 (Notebooks) im Rechner steckt, haben die Kollegen von Heise Online eine kleine Batch-Datei erstellt, die sich auch ohne Kommandozeile per Doppelklick starten lässt.

Wenn der fragliche PC nicht völlig unbekannt ist, lässt sich auch vom Prozessor auf den Chipsatz schließen: Zeigt die Eigenschaftsseite von "Computer" wie oben beschrieben eine vierstellige Modellnummer für einen Core-i-Prozessor wie "2600K" an, ist auf jeden Fall einer der defekten Chipsätze verbaut. Laut Intel wurden nur diese mit dem Stepping B2 bisher ausgeliefert. Bei Core-i-Prozessoren mit dreistelliger Modellnummer, also älteren Modellen, kann ein Chipsatz der Serie 6 nicht vorhanden sein. Eine Ausnahme dazu gibt es: Das Mainboard P67 Transformer von ASrock basiert auf dem bisher fehlerhaften P67-Chipsatz, es passen aber Lynnfield-CPUs für den Sockel 1156 in die Platine.

Nachtrag vom 3. Februar 2011, 17:50 Uhr:

Ein Leser machte uns auf das oben erwähnte Mainboard für Lynnfield-Prozessoren, also solche mit dreistelliger Modellnummer, und dem Chipsatz P67 aufmerksam. Somit kann es die Kombination aus fehlerhaftem Chipsatz und älterer Core-i-CPU durchaus geben. Das das ASrock-Board aber bisher der einzige Vertreter dieser Gattung ist, dürften damit gebaute Komplett-PCs äußerst selten sein.

Nachtrag vom 4. Februar 2011, 9:30 Uhr:

Intel hat den Rapid-Storage-Manager in Version 10.1 öffentlich zugänglich gemacht. Das Paket steht zum Download für alle Windows-Version von XP bis Windows 7 64-Bit bereit. Es zeigt wie die früheren Ausgaben nach unseren Erfahrungen zuverlässig an, an welchen Ports ein SATA-Laufwerk angeschlossen ist. Auf Systemen, bei denen das Paket bereits installiert ist, lässt sich die Versionsnummer durch einen Klick auf den Button "Hilfe" im Hauptmenü und dann auf "Info" anzeigen. Die aktuelle Version ist 10.1.0.1008.

Zudem hat Gigabyte nun eine Liste der anfälligen SATA-Ports auf seinen eigenen Mainboards veröffentlicht. Sie ist auch in der Bildergalerie zu dieser Meldung wiedergegeben. Der Grund: Wie bei den meisten Herstellern sind die Beschriftungen der Ports auf dem Mainboard nicht eindeutig. Als Faustregel gilt bei den Sandy-Bridge-Boards von Gigabyte: Die Ports mit den Beschriftungen "SATA3_0" und "SATA3_1" entsprechen den Ports 0 und 1 des Chipsatzes, die laut Intel zuverlässig arbeiten sollen.

 SATAgate: Defekte SATA-Ports an Intel-Chipsätzen erkennen (Update 2)

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Bacardigurgler 03. Feb 2011

Sie haben zugegebenerweise versucht den Fehler nicht bekanntzugeben und für die Kosten...

nie (Golem.de) 03. Feb 2011

Richtig, ist korrigiert. Hatten wir selber verdreht ;) Also: Aktuell ist Rapid Storage...



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