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3D-Brillen: Drehen, bis der Bildschirm schwarz wird

Monitore mit Beschichtung nicht immer erkennbar

Bei einigen Geräten lässt sich der Paneltyp mit Hilfe der 3D-Brille jedoch einfach nicht bestimmen. Eins davon ist das HP Elitebook 2740p mit Outdoor-Panel von BOE Hydis. Neben einer speziellen Outdoor-Beschichtung hat der Bildschirm auch einen Digitizer und einen kapazitiv arbeitenden Touchscreen. Der Bildschirm zeigte interessante Regenbogeneffekte mit verschiedenen Mustern in verschiedenen Winkeln.

Ein iPhone 4 - hier wissen wir aus dem Datenblatt, dass es ein IPS-Panel hat - zeigt ähnliche Effekte. Das WeTab zeigte die Farbeffekte nicht, wurde aber auch nicht schwarz, trotz des verbauten TN-Panels. Das iPad - mit IPS-Panel und kapazitivem Touchscreen - wurde schwarz. Zwischen iPad und iPhone 4 gibt es also einen produktionstechnischen Unterschied bei den Displayschichten.

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Mit dem Nokia E55 und dem Motorola Razr V3 brachte die Analyse mit der 3D-Brille überraschenderweise kein Ergebnis. Der Bildschirm wurde nie dunkel.

Monitore mit der 3D-Brille putzen

Außer für die Monitorbestimmung kann eine 3D-Brille auf eine weitere Weise zweckentfremdet werden: Sie hilft beim Putzen des Monitors im Dunkeln. Dafür muss die Brille ebenfalls umgedreht und anschließend so lange gedreht werden, bis der Bildschirm schwarz ist. Flecken, Staub und anderer Schmutz bleiben durch die Brille sichtbar und lassen sich so leicht entfernen.

Wie die Effekte zustande kommen

Die Effekte werden durch die Brechung des Lichts verursacht, wie Bernd Duckstein vom Fraunhofer Heinrich Hertz Institut im Gespräch mit Golem.de erklärt. Ein Schmutzteilchen wird vom austretenden Licht des Bildschirms mit seiner Polarisation bestrahlt. Das polarisierte Licht wird allerdings so weit gebrochen und abgelenkt, dass die strenge Polarisation dort aufgehoben wird. Eine derart gestörte Ausbreitungswelle des Lichts wird also sichtbar, obwohl die Lichtquelle selbst mit der 3D-Brille abgedunkelt wurde.

Ein ähnliches Phänomen vermutet Duckstein bei den Geräten, die durch die Brille nicht abgedunkelt werden können und teils Farbenspiele bieten. Bei der Herstellung müssten Produzenten eines Bildschirms darauf achten, dass zum Beispiel eine Touchscreen-Schicht die Wellenrichtung des austretenden Lichts nicht ungleichmäßig beeinflusse, wenn dieser 3D unterstützen solle.

Der Werkzeugkasten von Golem.de ist eine Sammlung kleiner Hilfsprogramme, die die Redaktion einsetzt. Vielleicht gibt es Alternativen, die ein Problem besser lösen? Wir freuen uns über Rückmeldungen und Tipps zu vergleichbaren Werkzeugen - auch für andere Betriebssysteme - im Forum.

 3D-Brillen: Drehen, bis der Bildschirm schwarz wird

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Rulf 05. Feb 2011

so hab ich's eigentlich auch verstanden: < http://de.wikipedia.org/wiki/OLED wobei hier...

Blair 04. Feb 2011

TN-Panels senden normalerweise nur (linear) polarisiertes Licht aus. Also müsste das...

Testdada 04. Feb 2011

Ja, aber daran ist nicht nur das Display schuld :-)

redwolf 04. Feb 2011

Oder vor den Spiegel stellen und ein Auge zumachen und das andere offen lassen. Dann...

Missingno. 04. Feb 2011

N900: Kein schwarz, leichte Färbung bei gewissen Ausrichtungen NDS: sowohl der obere als...



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