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Apple will noch mehr Kontrolle (Update)

Apple will mehr Geld mit dem App Store verdienen und zieht die Daumenschrauben für Entwickler weiter an. Sie dürfen nun laut einem Bericht der New York Times keine Apps mehr anbieten, mit denen der Zugriff auf Inhalte möglich ist, die ausschließlich außerhalb des App Stores gekauft werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples App-Store-Icon
Apples App-Store-Icon

Apple schottet seinen App Store immer weiter ab, um Konkurrenten auszuschließen. Laut einem Bericht der New York Times dürfen Konkurrenten künftig ihre Anwendungen nicht mehr für iPad, iPhone oder iPod touch anbieten, wenn darüber Inhalte abrufbar sind, die nicht über den App Store erworben werden konnten. Entsprechende Hinweise seitens Apple sollen an verschiedene Entwickler gegangen sein.

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Betroffen ist auch Sony, dessen Anwendung von Apple abgewiesen wurde, weil darüber E-Books gekauft und abgerufen werden konnten, die aus dem Sony Reader Store stammen. Apple verlange, dass künftig sämtliche In-App-Verkäufe auch über Apple abgewickelt werden können müssten, zitiert die New York Times Steve Haber, den Chef von Sonys E-Book-Abteilung.

Das könnte auch Auswirkungen auf Amazons Kindle-App haben. Über sie kann wegen der bereits bekannten Beschränkungen für In-App-Käufe zwar nicht direkt im Kindle Store eingekauft werden. Allerdings ist ein Zugriff auf E-Books möglich, die im Kindle Store gekauft wurden. Auch das wäre gemäß Apples verschärften Vorschriften nicht mehr erlaubt, sofern nicht auch In-App-Verkäufe über Apple möglich sind - was Apple wegen der Dominanz von Amazon im E-Book-Markt nur recht sein dürfte.

Laut dem Zeitungsbericht wollten sich weder Amazon noch Apple auf Nachfrage äußern. Apple hatte zuvor bereits Zeitungs- und Magazinverlage gegen sich aufgebracht, weil diesen untersagt wird, ihren Abonnenten etwa die iPad-Ausgaben ihrer Printpublikationen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Daran würde Apple jedoch nicht mitverdienen.

Nachtrag vom 2. Februar 2011, 9:40 Uhr:

Eine Apple-Sprecherin sagte Ars Technica mittlerweile, dass sich die Bedingungen und Richtlinien für Entwickler nicht verändert hätten. Dennoch heißt es: "Wenn eine App die Möglichkeit zum Erwerb von Büchern außerhalb der App bietet, setzen wir nun voraus, dass den Kunden innerhalb der App auch die Möglichkeit zum In-App-Kauf geboten wird."

Das verbessert die Situation für Konkurrenten aber nur unwesentlich, denn wenn sie Inhalte nicht auch über Apples Abrechnungssystem verkaufen, dürfen sie demnach auch keinen Zugriff auf Inhalte bieten, die woanders gekauft wurden. Das wäre kein Problem, läge der von Apple für alle App-Store-Verkäufe verlangte Umsatzanteil nicht bei 30 Prozent. Damit können Konkurrenten preislich mit Apples Angeboten nicht mehr mithalten, unabhängig davon, was sie verkaufen wollen. Apple will damit nicht nur mitverdienen, sondern nutzt seine Stellung als Plattformbetreiber aus, um Konkurrenten fernzuhalten.



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Netspy 03. Feb 2011

Vermutlich (ver)blendet das RGB-LED-Backlight dermaßen, dass es jetzt schon DELL-Jünger...

Twiddle 03. Feb 2011

Wo hast Du denn das bitte raus gelesen? Aber ok, ich geh mal drauf ein: Nein, das will...

Yoless 03. Feb 2011

Ich hab sie verstanden und du nicht, wieso sollte ich sie noch mal lesen?

Yoless 03. Feb 2011

Du verwechselst das was oder? Das eine ist illegal und noch dazu asozial und das andere...

gootsch 03. Feb 2011

Ich hatte zugegebener Maßen erst Ende der 80er mit Computern zu tun. Trotzdem weiß ich...


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