Art Project: Mit Google ins Museum

Google hat Bilder aus bekannten Kunstmuseen in Europa und den USA fotografiert und macht diese über das Art Project(öffnet im neuen Fenster) zugänglich. Nutzer können die Museen virtuell erkunden, erklärt Maria Pfister im Blog Google Produkt Kompass(öffnet im neuen Fenster) .
Street View im Museum
Die virtuellen Rundgänge hat Google nach der Technik von Street View gestaltet: Der Nutzer kann durch die Museen ebenso navigieren wie durch die Straßenansichten, also per Mausklick auf Richtungspfeile oder durch Mausbewegungen. Auf diese Weise kann der Nutzer 17 Museen virtuell besuchen, darunter die Uffizien in Florenz, das Schloss von Versailles, die Eremitage in Sankt Petersburg oder das New Yorker Metropolitan Museum of Art. Zwei deutsche Museen sind auch dabei: die Alte Nationalgalerie und die Gemäldegalerie in Berlin.

Dazu wurden die Museen mit der von Street View bekannten Technik erfasst: Mitarbeiter des Unternehmens hatten eine auf einen Karren montierte Kamera durch die Ausstellungsräume geschoben und diese fotografiert. Wenn ausreichend Platz zur Verfügung stand, kam auch das Fotofahrrad zum Einsatz. Anschließend wurden die Fotos zu Panoramen montiert, so dass sich der Nutzer am Computer darin bewegen kann.
Kunstwerke im Gigapixelformat
Neben den virtuellen Rundgängen gehören zum Art Project auch noch hochaufgelöste Abbildungen von über 1.000 herausragenden Kunstwerken, darunter Sandro Botticellis Geburt der Venus, Rembrandt van Rijns Nachtwache und Vincent van Goghs Sternennacht. Die Bilder haben eine Auflösung von rund sieben Gigapixeln. Über einen Schieberegler kann der Nutzer so weit hineinzoomen, dass er auch noch Details wie Pinselstriche oder Risse in der Farbe erkennen kann. Aufgenommen wurden die Fotos mit Fotorobotern des deutschen Unternehmens Clauss(öffnet im neuen Fenster) .
Vor zwei Jahren hatte Google bereits einige Bilder aus dem Prado in Madrid hochaufgelöst fotografiert und über Google Earth zugänglich gemacht.