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Viewpad 7 gegen das Galaxy Tab

Unterschiede zum Galaxy Tab gibt es - trotz vergleichbarem Formfaktor und Gewicht - reichlich. Das Viewpad in fast jeder Hinsicht dem Galaxy Tab unterlegen; nur der Preis ist geringer. Sehr deutlich merkt der Anwender die Schwächen beim Display. Während sich das Galaxy Tab durch eine schöne Farbdarstellung auszeichnet, egal von wo der Anwender guckt, muss sich der Viewpad-Anwender mit einer schlechteren Farbdarstellung begnügen und zudem aufpassen, in welchem Winkel er auf den Bildschirm schaut.

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Der Hauptprozessor von Samsung ist dem Viewpad-Kern ebenfalls deutlich überlegen. Samsung nutzt einen Kern, der Apples A4-Chip recht ähnlich ist. Außerdem gibt es viel mehr Speicher. Während das Galaxy Tab mit seinen 16 GByte auch ohne Zubehör vernünftig einsetzbar ist, muss der Viewpad-Besitzer nach dem Auspacken erst einmal eine Speicherkarte kaufen, um mehr als 512 MByte Speicher nutzen zu können.

  • Viewsonics Viewpad 7 wird per USB aufgeladen.
  • Der Hersteller legt Steckeradapter bei, die unter anderem den Betrieb in den USA, in Japan (Typ A) und Großbritannien (Typ G) erlauben.
  • Mini-USB-Anschluss am Netzteil
  • Das Display spiegelt, ...
  • ... doch es ist meist hell genug, um die Spiegelung zu überstrahlen.
  • Die Schutzhülle gehört zum Lieferumfang.
  • Größenvergleich: Viewpad 7 und iPhone 4
  • Aufgrund unterschiedlicher Lichtfarben sieht das Display hier schlechter aus, als es in Wirklichkeit ist.
  • Die Blickwinkelabhängigkeit stört bei hellen Farben nur wenig.
  • Das Tablet hat auf beiden Seiten einen kleinen Lautsprecher.
  • Der SIM-Kartenschacht...
  • ... und der Micro-SD-Schacht befinden sich hinter einer Schutzklappe.
Aufgrund unterschiedlicher Lichtfarben sieht das Display hier schlechter aus, als es in Wirklichkeit ist.

Abstriche muss der Anwender auch beim WLAN machen. Samsungs Galaxy Tab, wie auch Apples iPad, kann zusätzlich auf dem 5-GHz-Band funken, das Viewpad nur nach 802.11b und g (2,4 GHz). Die Geschwindigkeit ist für die meisten Aufgaben ausreichend. Allerdings bremst ein 802.11g-Gerät einen modernen Access Point etwas aus.

Ungewisse Zukunft

Ob das Viewpad 7 noch eine neue Android-Version bekommt, sagte der Hersteller Golem.de nicht. Wir gehen daher davon aus, dass das Gerät nur noch wenig gepflegt wird. Ohnehin hat Viewsonic schon durchblicken lassen, dass auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Modelle präsentiert werden.

Das Viewpad 7 ist bereits im Handel verfügbar. Der Preis liegt bei knapp 400 Euro.

Fazit

Wäre das Tablet gleichzeitig mit dem Galaxy Tab erschienen, wäre es als preisgünstigere Alternative infrage gekommen. Mittlerweile ist der Preis des Galaxy Tabs von 800 Euro auf knapp 500 Euro stark gefallen und damit der preisliche Abstand des Viewpads zum Galaxy Tab mit dem deutlich besseren Display und sehr viel mehr integrierten Speicher zu gering. Das liegt vor allem am kommenden Mobile World Congress: Die Hinweise verdichten sich, dass Samsung einen Nachfolger des Galaxy Tabs auf den Markt bringen will. Gegen eine Anschaffung des Viewpads spricht außerdem die anstehende Veröffentlichung von Android 3.0. Wer jetzt unbedingt ein Android-Tablet braucht, sollte doch lieber zum Galaxy Tab greifen, auch wenn Samsungs Tablet 100 Euro mehr kostet.

Zum Viewpad können wir derzeit einfach nicht raten. Das liegt nicht nur an der Hardware. Es sind einfach zu viele Neuheiten zu erwarten und günstige Restposten wie Samsungs Tablet lassen das Viewpad wahrlich nicht gut aussehen.

 Bildschirm mit schwerfälligem Touchscreen
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Linguist 02. Feb 2011

Gut, dass du den Hinweis gibst - als ich das gefunden habe, war es naemlich garantiert...

Jesper 02. Feb 2011

Gibts da auch Begründungen?

Charles Marlow 01. Feb 2011

Das hier: http://www.pointofview-online.com/showroom.php?shop_mode=product_detail...

Netspy 01. Feb 2011

Was hat sich denn in den knapp zwei Monaten am Markt so getan, dass das Viewpad 7...

Linguist 01. Feb 2011

Na, dann doch lieber das Samsung P1000 Galaxy Tab fuer umgerechnet etwas ueber 420 EUR...


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