Bildschirm mit schwerfälligem Touchscreen
Der Touchscreen arbeitet kapazitiv. Allerdings ist er für diesen Typ ungewöhnlich schwerfällig. Selbst nach einiger Benutzung ist der Touchscreen zu glatt und die Finger bleiben leicht hängen. Vor allem, nachdem das Gerät geputzt wurde, ist die Bedienung hakelig. Zudem reagiert der Touchscreen häufig nicht auf leichte Berührungen. Der Anwender muss sich an einen kräftigeren Druck mit den Fingern gewöhnen.
Das Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln ist ein typisches TN-Panel. Bei ungünstigem Blickwinkel schaut der Anwender also auf invertierte Farben. Das passiert in der Regel nur im Querformat. Von dieser Position aus fällt das Display nach unten hin qualitativ ab. Im Hochformat stört das fast gar nicht. Außerdem sind einfarbige Farbflächen etwas unruhig. Es sieht aus, als wäre das Bild leicht verrauscht.
Wie bei Tablets typisch, spiegelt das Display. Aufgrund der recht hohen Helligkeitswerte, die das Viewpad 7 erreichen kann, stört das aber nur selten. Viewsonic gibt einen Helligkeitswert von 350 cd/qm an.
Laden per USB
Auf proprietäre Anschlüsse oder den noch sehr seltenen PDMI-Standard verzichtet Viewsonic. Geladen und synchronisiert wird das Viewpad mit einem Mini-USB-Anschluss. Zum Aufladen sollte allerdings das mitgelieferte Netzteil verwendet werden. An einem Notebook braucht das Viewpad beispielsweise deutlich länger als eine Nachtruhe für einen vollständigen Ladevorgang.
Die Akkulaufzeiten sind im Test nicht negativ aufgefallen. Bei gelegentlicher Nutzung war fast eine Woche Standby möglich. Vor allem bei hohen Helligkeitseinstellungen muss der Nutzer aber damit rechnen, dass das Tablet alle ein bis zwei Tage aufgeladen werden muss. Wer es darauf anlegt, bekommt das Viewpad in etwa vier Stunden leer.
Android
Zu der Android-Version lässt sich nicht besonders viel sagen. Es ist die Version 2.2 alias Froyo, die nur wenig an das Gerät angepasst wurde. Bei vielen Konkurrenzgeräten wurde in die Anpassung mehr Mühe investiert. Allerdings bewahrt Viewsonics Ansatz die Firma auch vor Problemen, wie sie andere Tablets aufgrund unfertiger Software haben. Viewsonic beschränkt sich auf einige vorinstallierte Anwendungen, darunter Dateibrowser, Notizblock und RSS-Reader. Außerdem gibt es eine CooTek T+ genannte virtuelle Tastatur, die dem Tastaturkonzept von Rims Blackberry-Smartphones ähnelt. Zwei Buchstaben müssen sich hier trotz QWERTZ-Layout eine Taste teilen. Das funktioniert dank eingebautem Wörterbuch ganz gut und ist im Hochformat recht angenehm.
Im Vergleich zum Galaxy Tab fällt auf, dass Viewsonic sich dafür entschieden hat, das Tablet primär im Querformat zu nutzen. Nicht alle Anwendungen erlauben den Wechsel ins Hochformat. Dazu gehört auch der Startbildschirm. Samsung geht den umgekehrten Weg.
Zu den Anpassungen gehören auch etwas seltsam anmutende Android-Tasten. Das Kontextmenü und die Such-Taste sind als solche noch zu erkennen. Die seltsamen Symbole auf den anderen Tasten sind jedoch etwas verwirrend.
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| Viewpad 7 im Test: Günstiges Android-Tablet mit UMTS | Viewpad 7 gegen das Galaxy Tab |






Gut, dass du den Hinweis gibst - als ich das gefunden habe, war es naemlich garantiert...
Gibts da auch Begründungen?
Das hier: http://www.pointofview-online.com/showroom.php?shop_mode=product_detail...
Was hat sich denn in den knapp zwei Monaten am Markt so getan, dass das Viewpad 7...