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Zwei der sechs SATA-Ports können verschleißen

Das Problem sei "beim Design übersehen worden", sagte Smith. Erst nach der Fertigung von über 100.000 Sandy-Bridge-Systemen bei den PC-Herstellern habe es entsprechende Rückmeldungen von diesen Unternehmen gegeben. Sie hätten herausgefunden, dass sich die Qualität der Datenübertragungen über vier der sechs vorhandenen SATA-Ports verschlechtern kann, wenn der Chipsatz länger höheren Temperaturen oder Spannungen am Rande der Spezifikationen ausgesetzt war. Laut Steve Smith entsprechen diese Tests einem Zeitraum von "zwei oder drei Jahren", in denen ein PC konstant genutzt wurde.

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Da es sich um einen Verschleiß handle, könne Intel die Ausfallrate der Chipsätze nur hochrechnen, sagte Smith. Das Ergebnis der Prognose: Auf fünf Prozent der aktuellen Notebooks mit einem Sandy-Bridge-Chipsatz könnte bei drei Jahren fortlaufender Benutzung das Problem auftauchen.

Der Fehler sei bis zum Test von sehr vielen Systemen auch bei Intels eigenen Tests nicht bemerkt worden, habe dann aber nach dem Hinweis eines namentlich nicht genannten PC-Herstellers schnell nachgestellt werden können. Die Entwickler der Chipsätze hätten daraufhin in einem der Metal-Layer den Fehler in der Schaltung gefunden. Er betreffe die vier 3-GBit-Ports für SATA-Laufwerke, die auf manchen Serie-6-Chipsätzen vorhandenen zwei 6-GBit-Ports seien nicht betroffen.

Smith zufolge kann sich die Fehlerrate auf den SATA-Verbindungen erhöhen, bis eventuell irgendwann die Festplatte nicht mehr erkannt wird. Ob es davor auch schon zum Übertragen von fehlerhaften Daten - und damit Fehlern in Dateisystemen - kommen kann, erklärte der Intel-Manager nicht.

Für Intel selbst soll das Problem leicht zu lösen sein. Da nur ein Metal-Layer der Chipsätze betroffen sei, seien die Änderungen an dem Baustein gering, sagte Smith. Zudem würden die Chips in einer gut laufenden 65-Nanometer-Fabrik gefertigt, die schnell umgestellt werden könne. Die Einführung der Dual-Core-Versionen von Sandy Bridge, die sich ohnehin schon verzögert hatte, werde sich dadurch erneut "um einige Wochen" verschieben, sagte Smith. Für den Rest der Intel-Pläne gelte aber: "Unsere Roadmap ändert sich nicht, und die Herstellungskapazitäten auch nicht."

Deutlich mehr Probleme dürfte der Fehler den PC-Herstellern bereiten, weil sie auf fertigen Sandy-Bridge-Produkten sitzen, die erst geändert werden müssen. Der Austausch eines auf dem Mainboard verlöteten Chipsatzbausteins ist zwar möglich, aber vor allem bei einem Notebook fehleranfällig - der Mobilrechner muss erst zerlegt werden. Zudem müssen die PC-Hersteller ihre eigenen Tests des fertigen Geräts erneut durchführen. Vorerst werden also vor allem die bisherigen Core-i-Prozessoren weiter verkauft, für diese sieht Intel im ersten Quartal 2011 eine erhöhte Nachfrage - wie lange diese befriedigt werden kann, ist aber noch ungewiss. [von Achim Sawall und Nico Ernst]

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 Intel: Bug in Chipsätzen der Serie 6 für Sandy-Bridge-CPUs (Update)
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Himmerlarschund... 01. Feb 2011

Okay, danke. So eine Antwort hatte ich mir erhofft, da ich in dem Prozessor-Wirrwarr von...

Anonymster... 01. Feb 2011

Ich versteh die Pankik nicht. Es handelt sich um einen ziemlich kleinen Bug, da er nur...

Oberst 01. Feb 2011

Hallo, lies noch mal nach, denn du hast da was falsch verstanden: Entweder höhere...

pechspilz 01. Feb 2011

Von den bereits produzierten Mainboards mit fehlerhaftem Chipsatz werden bestimmt einige...

nate 01. Feb 2011

Exakt(*) genauso viel hat mein i7-2600 gekostet ... mit 3,4 GHz und ohne diesen schrägen...


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