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Konsolidierung

DRAM-Hersteller Elpida will Konkurrenten kaufen

Elpida Memory, der drittgrößte DRAM-Hersteller der Welt, plant eine Übernahme. Powerchip aus Taiwan ist angeschlagen und muss sich offenbar von seinen DRAM-Fabriken trennen.

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Wafer in Elpida-Fabrik (Bild: Elpida)
Wafer in Elpida-Fabrik (Bild: Elpida)

Der DRAM-Hersteller Elpida Memory will zukaufen. Wie die japanische Tageszeitung Nikkei berichtet, wird Elpida die DRAM-Produktion des taiwanischen Herstellers Powerchip Technology übernehmen. Elpida wolle die fallenden Preise in der Branche zur Konsolidierung nutzen.

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Elpida war bereits über das gemeinsam betriebene Unternehmen Rexchip mit Powerchip verbunden. 2003 hatte Powerchip zusätzlich zu dem Joint Venture einen Teil der DRAM-Fertigung für Elpida übernommen. Powerchip werde die eigene DRAM-Produktion einstellen und nur noch Auftragsfertigung für Elpida betreiben, hatte die Zeitung erfahren. Laut den Planungen bei Elpida werde sich die Auftragsfertigung bei Powerchip auf 80.000 Wafer im Monat verdoppeln.

Nach Angaben der US-Marktanalysten iSuppli hatte Elpida 2009 einen DRAM-Weltmarktanteil von 17,4 Prozent. Damit war Elpida hinter den südkoreanischen Marktführern Samsung und Hynix der drittgrößte Hersteller in dem Bereich. Powerchip hielt 2,1 Prozent am Weltmarkt. Die PC-Fertigung hatte einen Anteil von 80 bis 90 Prozent am Markt für Arbeitsspeicher. Durch den anhaltend schwachen PC-Markt im letzten Quartal 2010 soll Elpida laut Nikkei einen operativen Verlust von 20 Milliarden Yen erlitten haben.

Elpida hatte im Juli 2010 Zukäufe angekündigt. Finanzchef Takehiro Fukuda erklärte, dass die Firma auf der Suche nach Möglichkeiten für Übernahmen und Partnerschaften sei. Elpida müsse sein Produktangebot auf weitere Speicherprodukte für Mobiltelefone und Chips für Fernsehgeräte ausweiten. Zudem wollte der japanische Konzern seinen Schuldenstand reduzieren. Elpida wolle seine wichtigste Fabrik auf dem japanischen Heimatmarkt, die Fertigung in Hiroshima, komplett auf DRAMs für mobile Endgeräte umrüsten, berichtete Nikkei.

Powerchip hatte am 12. Januar 2011 für 100 Millionen US-Dollar Betriebsgelände und eine leerstehende Fabrikhalle im Norden Taiwans an TSMC verkauft. Powerchip hatte auf dem Land ursprünglich zwei 12-Zoll-Fabriken errichten wollen. Durch den Einbruch auf dem DRAM-Markt mussten die Pläne jedoch gestoppt werden.



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