• IT-Karriere:
  • Services:

Gehackt

Nook Color mit Honeycomb-Preview

Einem Nook-Color-Besitzer ist es gelungen, eine Vorschauversion von Android 3.0 "Honeycomb" auf seinem E-Book-Reader zum Laufen zu bringen. Mittlerweile funktionieren auch die Grafikbeschleunigung und die Sensoren des Android-Geräts damit.

Artikel veröffentlicht am ,
Gehackt: Nook Color mit Honeycomb-Preview

Deeper-Blue ist es gelungen, eine Honeycomb-Vorschau-Binary so zu modifizieren, dass sie in Kombination mit einem ebenfalls veränderten Nook-Kernel auf dem Android-basierten E-Book-Reader Nook Color läuft. Anfangs beschrieb der Tüftler seinen Hack als Zombie, da selbst die Touchscreen-Steuerung noch nicht funktionierte. Mittlerweile hat sich das geändert, selbst von einer SD-Karte kann die Honeycomb-Preview bereits gestartet werden.

Stellenmarkt
  1. GK Software SE, Schöneck/Vogtland, Hamburg, St. Ingbert, Pilsen (Tschechien)
  2. Arburg GmbH & Co. KG, Loßburg

Im XDADevelopers-Forum berichtete der Deeper-Blue, dass er über das Wochenende auch die Grafikbeschleunigung und den Lagesensor zum Laufen gebracht habe. Vor allem Texas Instruments' veralteter Treiber für den SGX-Grafikkern war dabei erst ein Problem, da ihm das Pixelformat (RGBX_8888) noch fehlt. Mit dem Honeycomb-Quellcode wäre es Deeper-Blue leichtergefallen, den hat Google aber auch mit der Vorschauversion des Android 3.0 SDK noch nicht veröffentlicht.

 
Video: Nook Color mit Vorschauversion von Android Honeycomb 3.0

Deeper-Blue hat angekündigt, dass er seinen gehackte Honeycomb-Preview-Firmware für das Nook Color auf Github zum Download anbieten werde, allerdings erst wenn es benutzbarer sei. Damit dürfte er auch die WLAN-Unterstützung meinen, die offenbar noch fehlt - zumindest gab es dazu noch keine neuen Informationen seitens Deeper-Blue.

  • Nook-Color mit Honeycomb-Preview (Bild: Deeper-Blue)
  • Nook-Color mit Honeycomb-Preview (Bild: Deeper-Blue)
Nook-Color mit Honeycomb-Preview (Bild: Deeper-Blue)

Die US-Buchhandelskette Barnes & Noble verkauft den Nook Color als E-Book-Reader mit Android und LCD. Für 250 US-Dollar ist das Gerät im Vergleich zu Amazons Kindle-Geräten zwar vergleichsweise teuer und der Akku des Nook Colors hält wegen des LCDs auch nicht so lange durch, es lässt sich jedoch mit einer bereits erhältlichen inoffiziellen Firmware zum vollwertigen, günstigen Android-Tablet erweitern.

Google wird das für Tablets optimierte Betriebssystem Android 3.0 Honeycomb am 2. Februar 2011 genauer vorstellen und demonstrieren. Das geht aus einer offiziellen Einladung hervor, die Cnet laut eigenem Blog kürzlich zugegangen ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. 17,99€

joschi70 01. Feb 2011

Naja, ab 3.0 wird über die GPU gerendert. Da sollte das ganze beschleunigen.

Wilbert.Z. 31. Jan 2011

Da kommen noch 19% Einfuhrsteuer und evtl. ein paar Prozent Zoll dazu. Je nachdem, wie...

Charles Marlow 31. Jan 2011

Das wird kommen, irgendeine marode Rechtsabteilung oder Anwaltskanzlei wird dem...


Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /