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World of Warcraft: Blizzard und Paypal kämpfen gegen Goldfarmer

Immer noch ist der Handel mit virtuellen Gegenständen etwa in World of Warcraft ein lukratives Geschäft. Jetzt geht Blizzard gegen die sogenannten Goldfarmer vor – zusammen mit dem Bezahlservice Paypal. Dessen Eigentümer verdient allerdings weiterhin an den Angeboten.
/ Peter Steinlechner
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"Bei uns können Sie zurzeit nur per Paypal zahlen, wir bitten um Ihr Verständnis dafür!" , schreibt ein Anbieter auf eBay – der Muttergesellschaft des Bezahldienstes Paypal – in seiner Offerte über 50.000 Gold in World of Warcraft. Mit derlei Anzeigen könnte demnächst Schluss sein, zumindest in den USA: Paypal hat, so WoW-Insider(öffnet im neuen Fenster) , in Absprache mit Blizzard eine Reihe mutmaßlicher Goldfarmer per E-Mail abgemahnt. Wer weiterhin Gold- und Item-Verkäufe über Paypal abwickele, müsse damit rechnen, dass sein Nutzerkonto gesperrt werde; Widerspruch sei möglich.

World of Warcraft – Cataclysm – offizielles Intro (englisch)
World of Warcraft – Cataclysm – offizielles Intro (englisch) (02:27)

EBay selbst scheint in den Vorgang nicht involviert zu sein. Nach wie vor ist es ein Leichtes, dort entsprechende Angebote zu finden. Die Stichwortsuche "world of warcraft gold" brachte über 6.000 Ergebnisse.

Goldfarming wird oft aus China heraus betrieben. Dort gibt es ganze Betriebe, in denen vorwiegend junge Männer ihren Lebensunterhalt damit verdienen, für westliche Spieler nach wichtigen Gegenständen zu jagen. Groben Schätzungen zufolge macht der Goldfarming-Markt jährlich rund 500 Millionen Euro Umsatz.


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