Sanho: iPad-Festplatte zum Selbstbauen

Das iPad kann durch einen Trick direkt auf die Spezialfestplatte von Sanho zugreifen. Dazu muss das Camera Connection Kit von Apple eingesteckt und mit der Platte verbunden werden. Die neue Version der Hyperdrive-Serie erzielt Speicherkapazitäten von bis zu 1 TByte. Das iPad muss für den Betrieb nicht modifiziert werden.


Die zwei Mini-USB-Ports der Hyperdrive-Festplatten ermöglichen zum einen die Verbindung mit dem Camera Connection Kit und zum anderen mit einem beliebigen Rechner.
Das iPad kann maximal 32 GByte externen Speicher adressieren. Um dieses Limit zu überwinden, ist die Hyperdrive-Festplatte in der Lage, ihren Speicher in 32-GByte-Häppchen zu unterteilen und in Ordnern darzustellen. Nutzt der Anwender die Speicherkapazität der Platten voll aus, muss er deshalb ein Benennungsschema für die Ordner finden, das die Organisation und das Wiederfinden der Dateien ermöglicht. Die Stromversorgung des Geräts übernimmt ein eingebauter Akku mit 1.600 mAh.
Die Daten von der Festplatte müssen zunächst in den Speicher des iPads kopiert werden, um sie dort abspielen zu können. In umgekehrte Richtung können iOS-Programme nicht auf externen Speichermedien sichern.
Die neue Hyperdrive-Festplatte(öffnet im neuen Fenster) soll im März 2011 erhältlich sein und mit 1 TByte rund 400 Euro kosten. Darüber hinaus gibt es Modelle mit 750 GByte (350 US-Dollar), 640 GByte (300 US-Dollar), 500 GByte (250 US-Dollar) und 320 GByte (200 US-Dollar). Das Leergehäuse für 2,5-Zoll-Festplatten in den üblichen Bauhöhen bis 12 mm wird für rund 100 US-Dollar angeboten.