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Suchmaschine: Google geht verstärkt gegen Webspam vor

Mit einer Anpassung seines Suchalgorithmus will Google Webseiten mit kopierten Inhalten und geringer Eigenleistung bestrafen. Google reagiert damit auf eine verstärkte Diskussion um Contentfarmen wie Demand Media.
/ Jens Ihlenfeld
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Die von Google-Mitarbeiter Matt Cutts angekündigte Änderung(öffnet im neuen Fenster) am Algorithmus der Suchmaschine soll Webspam in den Suchergebnissen weiter nach hinten bringen. Dabei geht es laut Cutts in erster Linie um Seiten, deren Inhalte von anderen kopiert wurden und Seiten, die wenig eigene Inhalte veröffentlichen.

Laut Cutts betrifft die Änderung rund zwei Prozent aller Suchanfragen, wobei allerdings weniger als 0,5 Prozent der Suchergebnisse so stark betroffen sind, dass es jemand bemerken wird. Letztendlich soll die Änderung dazu führen, dass Seiten mit Originalinhalten in Googles Trefferliste oben landen und nicht die Seiten, die deren Inhalte kopiert haben.

Google reagiert damit auf eine verstärkte(öffnet im neuen Fenster) Diskussion(öffnet im neuen Fenster) um Contentfarmen wie Demand Media, gegen die Google bislang kaum vorgegangen ist. Im Google Blog(öffnet im neuen Fenster) macht Cutts deutlich, dass Google gewillt ist, gegen Webspam vorzugehen. Eine Kampfansage gegen Anbieter wie Demand Media, die möglichst billige, suchmaschinengeeignete Inhalte produzieren, ist das jedoch nicht. Welche Ausmaße das annimmt, hat Jeff Bercovici bei Forbes(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.


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