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BO Gran Turismo: Bochumer Studenten bauen neues Solarauto

BO Gran Turismo heißt das fünfte mit Solarstrom betriebene Auto , das im Rahmen eines Projekts an der Hochschule Bochum entsteht. Damit wollen die Konstrukteure im Oktober an einem Solarautorennen durch Australien teilnehmen.
/ Werner Pluta
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BO Gran Turismo
BO Gran Turismo

Studenten der Hochschule Bochum haben mit dem Bau eines neuen Solarautos begonnen. Mit dem BO Gran Turismo (BO GT) wollen sie im Oktober 2011 an der World Solar Challenge(öffnet im neuen Fenster) in Australien teilnehmen, einem Rennen für Solarautos.

Fünftes Solarauto

Die Bochumer verfügen bereits über Erfahrung(öffnet im neuen Fenster) beim Bau von Autos, die mit Solarstrom betrieben werden. Der BO GT ist schon ihr fünftes Solarauto. Mit dem BOcruiser traten sie im September 2009 bei der European Solar Challenge an .

Wie die Vorgänger wird der BO GT sehr windschnittig sein. Das Dach und das langgezogene Heck sind mit Hochleistungssolarzellen bestückt – insgesamt drei Quadratmeter lässt das Reglement der Australier zu. Sie liefern bei optimaler Sonneneinstrahlung eine Leistung von knapp 1.000 Watt.

Zweisitzer

Einige Komponenten des Fahrzeuges konnten die Konstrukteure von früheren Modellen übernehmen, darunter die Radnabenmotoren, das Batteriemanagement und die Telemetrie, welche die Messdaten aus dem Auto an ein Begleitfahrzeug überträgt. Neu hingegen ist die Karosserie. Der größte Unterschied zu den Vorgängern ist nämlich, dass der BO GT Platz für zwei Insassen bietet. Die anderen Solarautos waren Einsitzer.

Das Auto muss im Juni fertig sein, denn dann muss es nach Australien verschifft werden. Die World Solar Challenge findet vom 16. bis zum 23. Oktober 2011 statt. Die Fahrer müssen mit ihren solarstrombetriebenen Autos das Land einmal von Norden nach Süden durchqueren. Start ist in Darwin an der Nordküste. Der Kurs führt rund 3.000 Kilometer durch das Landesinnere nach Adelaide an der Südküste.

Auf Alltagstauglichkeit achten

Große Chancen auf den Sieg rechnen sich die Bochumer nicht aus. "Dafür müsste man eine fahrende Tischtennisplatte bauen" , sagt Friedbert Pautzke, der das Projekt Solarcar vor zehn Jahren mitinitiiert hat. Die Bochumer achten bei der Konstruktion darauf, dass ihre Autos auch alltagstauglich sein können.


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