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Google: Kein Autocomplete mehr für Tauschbörsen

Nutzer müssen Namen von Tauschbörsen bei Google künftig selbst eingeben - diese werden nicht mehr automatisch vervollständigt. Google betrachtet das als Beitrag zum Schutz des Urheberrechts.
/ Werner Pluta
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Die Namen von Tauschbörsen werden bei Eingabe in das Suchfeld bei Google nicht mehr automatisch vervollständigt. Wird eindeutig, wonach der Nutzer sucht, erscheinen unter dem Suchfeld keine Vorschläge mehr. Der Nutzer muss den Namen des Angebots selbst eintippen.

Tauschbörsen und Filehoster

Betroffen sind die Namen bekannter Tauschbörsen wie Bittorrent oder Utorrent. Diese werden auch in der Kombination mit einem zweiten Suchwort nicht vervollständigt. Betroffen sind zudem einige der Filehoster, etwa Rapidshare. Das gilt jedoch nicht für alle dieser Angebote.

Das Unternehmen könne "bei bestimmten Autocomplete-Begriffen erkennen, dass sie zu Seiten führen, für die vermehrt Urheberrechtsverstöße vorliegen" , erklärte Google-Sprecher Kay Oberbeck Golem.de. Für diese Begriffe sei die Autocomplete(öffnet im neuen Fenster) -Funktion gesperrt worden. Allerdings, so betonte Oberbeck, gelte das nur für die automatische Vervollständigung. "Suchresultate dagegen werden nur dann aus dem Index entfernt, wenn ein rechtsverbindlicher Titel wegen Urheberschutz-Verletzung vorliegt" , sagte Oberbeck.

Gegen Urheberrechtsverletzungen

Google hatte die Maßnahme im Dezember vergangenen Jahres in seinem Public Policy Blog(öffnet im neuen Fenster) angekündigt. Die Entfernung bestimmter Begriffe aus der sogenannten Autocomplete-Funktion ist nur eine von mehreren Maßnahmen, die Google zum Schutz des Urheberrechts ergreift. Weitere sind die Sicherstellung, dass widerrechtlich auf Google-Seiten veröffentlichte Inhalte innerhalb vom 24 Stunden entfernt werden, sowie der Ausschluss von Seiten, auf denen Inhalte unter Verletzung des Urheberrechts angeboten werden.


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