• IT-Karriere:
  • Services:

World GSM

Mobilfunkbasisstationen mit Solarstrom

VNL will Mobilfunk in Regionen bringen, in denen es keinen Strom und keine Kommunikationseinrichtungen gibt. Das indische Unternehmen hat Mobilfunkbasisstationen entwickelt, die mit Solarstrom gespeist werden. Zusätzlich mit einem Akku ausgestattet, kann eine solche Station auch drei Regentage überstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
World GSM: Mobilfunkbasisstationen mit Solarstrom

Das indische Telekommunikationsunternehmen Vihaan Networks (VNL) und der US-Akkuhersteller Boston Power haben eine Kooperation bekanntgegeben: VNL wird künftig seine solarbetriebenen Mobilfunkbasisstationen mit Akkus von Boston Power ausstatten.

Ohne Stromnetz

Stellenmarkt
  1. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

World GSM ist die Bezeichnung der von VNL entwickelten Basisstationen. Diese verfügen über Photovoltaikzellen, die die Stationen mit Strom versorgen. So sind sie vom Stromnetz unabhängig und können auch in Gebieten aufgestellt werden, in denen es keinen elektrischen Strom gibt. Der Akku soll die Station drei Tage lang mit Strom versorgen können. Derzeit werden die Systeme getestet, die noch in diesem Jahr von VNL an verschiedenen Orten aufgestellt werden sollen.

  • World-GSM auf einem Dach im indischen Rajasthan (Foto: VNL)
World-GSM auf einem Dach im indischen Rajasthan (Foto: VNL)

Eine Basisstation besteht aus einem Mast mit einem kleinen Kasten, in dem die Sendeanlage untergebracht ist, hinzu kommen die Solarmodule. Weitere Komponenten, wie etwa ein Kühlsystem, sind nicht nötig. Das System sei so einfach zu handhaben, dass auch Personen ohne technische Fachkenntnisse eine Station in wenigen Stunden aufbauen könnten. Eine Station nimmt laut VNL etwa so viel Leistung auf wie eine Glühbirne.

Mobilfunk für ländliche Regionen

Die Mobilfunkstationen sind gedacht für ländliche Gebiete in weniger entwickelten Ländern, in denen es keinen elektrischen Strom und damit auch keinen Mobilfunk gibt. Die dort lebenden Menschen geben typischerweise weniger als zwei US-Dollar im Monat für mobile Kommunikation aus und sind deshalb nicht interessant für die großen Anbieter. Dennoch gelte dies für über zwei Milliarden Menschen, die VNL auf diese Weise mit mobilen Diensten versorgen will. Microtelecom nennt VNL dieses Konzept.

Die Idee zu der Kooperation entstand Anfang vergangenen Jahres auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Dort lernten sich die Gründer von VNL und Boston Power kennen. Die beiden Unternehmen wurden in Davos mit Innovationspreisen ausgezeichnet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Top-Angebote
  1. 399,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  2. (u. a. WD My Passport 4 TB für 99,00€, WD My Cloud EX2 Ultra 12 TB für 359,00€, Sandisk Ultra...
  3. (aktuell u. a. Evnbetter LED-Streifen in verschiedenen Ausführungen ab 33,90€, Beyerdynamic...
  4. 289,10€ (Bestpreis!)

format 27. Jan 2011

Irgendwie muss sie ja ans Netz des Mobilfunkbetreibers angebunden werden. Und wo es...

cartman 27. Jan 2011

Das Teil wird ja auch irgendwo in der Wüste aufgestellt und nicht in St. Pauli. Das...

dirk_s 27. Jan 2011

Da muss ich widersprechen. Ich war selbst auf einem Projekt in Afrika und hab mich mit...


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs

Wunderschöne Abenteuer in einer Fantasywelt bietet das Mobile Game Inmost, Verkehrsplanung auf mobilen Endgeräten gibt's in Mini Motorways - und mit The Swords of Ditto mehr als eine Hommage an The Legend of Zelda für unterwegs.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  2. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  3. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /