• IT-Karriere:
  • Services:

X-1 Cavallo

X-Plane-Macher wollte eigenes Flugzeug bauen

Austin Meyer, bekannt für seinen Flugsimulator X-Plane und selbst Pilot, hat Pläne für ein eigenes Flugzeug vorgestellt. Das Flugzeug Cavallo soll vom Kunden teils selbst gebaut werden. Wegen X-Plane 10 bleibt das Projekt jedoch erst einmal auf dem Vorfeld.

Artikel veröffentlicht am ,
X-1 Cavallo: X-Plane-Macher wollte eigenes Flugzeug bauen

Das Laminar Research X-1 Cavallo ist eine Entwicklung eines jetbetriebenen Flugzeugs vom Simulationsspezialisten Austin Meyer. Meyer ist seit über einem Jahrzehnt damit beschäftigt, zusammen mit seiner Firma Laminar Research den Flusimulator X-Plane weiterzuentwickeln. Der Flugsimulator, der bald in der Version 10 erscheinen soll, ist für wichtige Aufgaben bei der Entwicklung zuständig: die Simulation eines virtuellen Modells des geplanten Flugzeugs.

  • Laminar Research X-1 Cavallo - Designvorschlag im Flugsimulator X-Plane
  • Laminar Research X-1 Cavallo
  • Laminar Research X-1 Cavallo
  • Laminar Research X-1 Cavallo
  • Laminar Research X-1 Cavallo
Laminar Research X-1 Cavallo - Designvorschlag im Flugsimulator X-Plane
Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. USG People Germany GmbH, München

Die Entwicklung hat schon diverse Schritte vollzogen, aus mehreren Gründen hat Meyer jedoch das Projekt zunächst gestoppt. Er will nach der Veröffentlichung von X-Plane 10 und einigen iPad-Anwendungen noch einmal darüber nachdenken. Derzeit ist das Projekt noch zu teuer. Meyer ist unter anderem nicht mit der Reichweite zufrieden, die bei einer vierköpfigen Besatzung möglich wäre.

Eigenes Avionik-System sollte Kosten sparen

Das Projekt ist weit über eine einfache Nachdenkphase hinausgekommen. Auf einer eigenen Webseite erklärt Meyer, wie die X-1-Maschine aussehen soll. Unter anderem ist die Avionik-Darstellung für die Multifunktionsdisplays des Flugzeugs schon entwickelt und in der Simulation lauffähig. Ursprünglich wollte Meyer bereits Anfang dieses Jahres das Avionik-System auf experimenteller Basis in echten Flugzeugen einsetzen und verkaufen. Das eigene System sollte bei der Entwicklung des X-1 zudem Kosten sparen, da ein Fremdsystem nicht eingekauft werden muss. Allerdings hat er errechnet, dass das Avionik-System pro Flugzeug rund 85.000 US-Dollar kosten würde, was kaum eine Ersparnis bringen würde.

Auch ein Triebwerk hat sich Meyer für sein eigenes Flugzeug bereits ausgesucht. Es sollte ein einzelnes "Pratt and Whitney PW-610"-Turbofan-Triebwerk aus Kanada werden.

Im Simulator schon unterwegs

Ein vorläufiges und im Simulator offenbar flugfähiges Design des Fliegers gibt es auch schon. Dass X-Plane bei neuen Modellen zur Beurteilung der Flugeigenschaften behilflich sein kann, liegt an dem Unterbau des Simulators. X-Plane beurteilt anhand der Daten des Modells selbst, ob ein Flugzeug fliegen kann und wie es sich verhält. Andere Simulatoren definieren die Flugeigenschaften unabhängig vom Modell.

Mindestens 300 Knoten oder 550 km/h soll das Flugzeug schnell werden und eine Höhe von 25.000 Fuß (circa 7.600 Meter) erreichen. Bei dieser Höhe muss die Kabine unter Druck gesetzt werden. Der Kabinendruck soll dabei immer einer Höhe von 8.000 Fuß entsprechen. Die Reichweite ist mit 1.000 nautischen Meilen (circa 1.850 km) geplant.

Das Flugzeug soll vom Käufer zu mindestens 51 Prozent selbst gebaut werden. Das ist notwendig, damit das Flugzeug von der FAA als sogenanntes Home-Built-Flugzeug eingestuft wird. Angedacht ist ein wenig genutzter Flughafen in South Carolina (USA) als Produktionsstätte. Der restlichen Teile werden mit professioneller Hilfe zusammengebaut. Bevor der Käufer sein Flugzeug nach Hause fliegen kann, ist eine Reihe von Tests vorgesehen. Auch hier hat Meyer detaillierte Pläne entwickelt.

Der Verkauf ist allerdings erst dann angedacht, wenn Meyer einen Prototyp gebaut und erfolgreich getestet hat. Wie viel das Flugzeug kosten soll, sofern es denn gebaut wird, steht noch nicht fest. Billig wird das X-1 Cavallo allerdings nicht. Allein das Triebwerk kostet in der Ersatzteilliste stolze 250.000 US-Dollar. Zur Einordnung: Das Flugzeug Eclipse 500, das zwei dieser Triebwerke einsetzt und von Meyer häufig als Vergleich herangezogen wird, kostet laut Broschüre mehr als zwei Millionen US-Dollar. Allerdings hat das Flugzeug zwei Sitze mehr als Meyers Viersitzer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ (Vergleichspreis 334,99€ inkl. Versand)
  2. (u. a. Logitech G703 Hero Lightspeed für 59€ und Logitech G512 Lightsync + G502 Hero SE + G332...
  3. 169€ (Bestpreis mit Amazon. Vergleichspreis 194,99€)
  4. 169€ (Bestpreis mit Media Markt. Vergleichspreis 194,99€)

Fräge 24. Jan 2011

Wo kann ich denn einsehen, in welchem Mode sich der Autopilot befindet? Und fliegt der...

iiiiiiiiiiiiiii... 24. Jan 2011

steht doch im Text. Lesen bildet...

iiiiiiiiiiiiiii... 24. Jan 2011

http://en.wikipedia.org/wiki/Cessna_182 ca. 400.000 US$

Anonymer Nutzer 24. Jan 2011

Unfälle wird es auch weiterhin geben wenn man dann mit 300 Sachen auf eine Mauer zu rast...

ExTroll 23. Jan 2011

Dieser Aussage kann man wohl nur beipflichten.


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

    •  /