Abo
  • Services:

X-1 Cavallo

X-Plane-Macher wollte eigenes Flugzeug bauen

Austin Meyer, bekannt für seinen Flugsimulator X-Plane und selbst Pilot, hat Pläne für ein eigenes Flugzeug vorgestellt. Das Flugzeug Cavallo soll vom Kunden teils selbst gebaut werden. Wegen X-Plane 10 bleibt das Projekt jedoch erst einmal auf dem Vorfeld.

Artikel veröffentlicht am ,
X-1 Cavallo: X-Plane-Macher wollte eigenes Flugzeug bauen

Das Laminar Research X-1 Cavallo ist eine Entwicklung eines jetbetriebenen Flugzeugs vom Simulationsspezialisten Austin Meyer. Meyer ist seit über einem Jahrzehnt damit beschäftigt, zusammen mit seiner Firma Laminar Research den Flusimulator X-Plane weiterzuentwickeln. Der Flugsimulator, der bald in der Version 10 erscheinen soll, ist für wichtige Aufgaben bei der Entwicklung zuständig: die Simulation eines virtuellen Modells des geplanten Flugzeugs.

  • Laminar Research X-1 Cavallo - Designvorschlag im Flugsimulator X-Plane
  • Laminar Research X-1 Cavallo
  • Laminar Research X-1 Cavallo
  • Laminar Research X-1 Cavallo
  • Laminar Research X-1 Cavallo
Laminar Research X-1 Cavallo - Designvorschlag im Flugsimulator X-Plane
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart

Die Entwicklung hat schon diverse Schritte vollzogen, aus mehreren Gründen hat Meyer jedoch das Projekt zunächst gestoppt. Er will nach der Veröffentlichung von X-Plane 10 und einigen iPad-Anwendungen noch einmal darüber nachdenken. Derzeit ist das Projekt noch zu teuer. Meyer ist unter anderem nicht mit der Reichweite zufrieden, die bei einer vierköpfigen Besatzung möglich wäre.

Eigenes Avionik-System sollte Kosten sparen

Das Projekt ist weit über eine einfache Nachdenkphase hinausgekommen. Auf einer eigenen Webseite erklärt Meyer, wie die X-1-Maschine aussehen soll. Unter anderem ist die Avionik-Darstellung für die Multifunktionsdisplays des Flugzeugs schon entwickelt und in der Simulation lauffähig. Ursprünglich wollte Meyer bereits Anfang dieses Jahres das Avionik-System auf experimenteller Basis in echten Flugzeugen einsetzen und verkaufen. Das eigene System sollte bei der Entwicklung des X-1 zudem Kosten sparen, da ein Fremdsystem nicht eingekauft werden muss. Allerdings hat er errechnet, dass das Avionik-System pro Flugzeug rund 85.000 US-Dollar kosten würde, was kaum eine Ersparnis bringen würde.

Auch ein Triebwerk hat sich Meyer für sein eigenes Flugzeug bereits ausgesucht. Es sollte ein einzelnes "Pratt and Whitney PW-610"-Turbofan-Triebwerk aus Kanada werden.

Im Simulator schon unterwegs

Ein vorläufiges und im Simulator offenbar flugfähiges Design des Fliegers gibt es auch schon. Dass X-Plane bei neuen Modellen zur Beurteilung der Flugeigenschaften behilflich sein kann, liegt an dem Unterbau des Simulators. X-Plane beurteilt anhand der Daten des Modells selbst, ob ein Flugzeug fliegen kann und wie es sich verhält. Andere Simulatoren definieren die Flugeigenschaften unabhängig vom Modell.

Mindestens 300 Knoten oder 550 km/h soll das Flugzeug schnell werden und eine Höhe von 25.000 Fuß (circa 7.600 Meter) erreichen. Bei dieser Höhe muss die Kabine unter Druck gesetzt werden. Der Kabinendruck soll dabei immer einer Höhe von 8.000 Fuß entsprechen. Die Reichweite ist mit 1.000 nautischen Meilen (circa 1.850 km) geplant.

Das Flugzeug soll vom Käufer zu mindestens 51 Prozent selbst gebaut werden. Das ist notwendig, damit das Flugzeug von der FAA als sogenanntes Home-Built-Flugzeug eingestuft wird. Angedacht ist ein wenig genutzter Flughafen in South Carolina (USA) als Produktionsstätte. Der restlichen Teile werden mit professioneller Hilfe zusammengebaut. Bevor der Käufer sein Flugzeug nach Hause fliegen kann, ist eine Reihe von Tests vorgesehen. Auch hier hat Meyer detaillierte Pläne entwickelt.

Der Verkauf ist allerdings erst dann angedacht, wenn Meyer einen Prototyp gebaut und erfolgreich getestet hat. Wie viel das Flugzeug kosten soll, sofern es denn gebaut wird, steht noch nicht fest. Billig wird das X-1 Cavallo allerdings nicht. Allein das Triebwerk kostet in der Ersatzteilliste stolze 250.000 US-Dollar. Zur Einordnung: Das Flugzeug Eclipse 500, das zwei dieser Triebwerke einsetzt und von Meyer häufig als Vergleich herangezogen wird, kostet laut Broschüre mehr als zwei Millionen US-Dollar. Allerdings hat das Flugzeug zwei Sitze mehr als Meyers Viersitzer.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Fräge 24. Jan 2011

Wo kann ich denn einsehen, in welchem Mode sich der Autopilot befindet? Und fliegt der...

iiiiiiiiiiiiiii... 24. Jan 2011

steht doch im Text. Lesen bildet...

iiiiiiiiiiiiiii... 24. Jan 2011

http://en.wikipedia.org/wiki/Cessna_182 ca. 400.000 US$

Anonymer Nutzer 24. Jan 2011

Unfälle wird es auch weiterhin geben wenn man dann mit 300 Sachen auf eine Mauer zu rast...

ExTroll 23. Jan 2011

Dieser Aussage kann man wohl nur beipflichten.


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /