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Copy'n'Paste-Journalismus (und Sascha Lobo)

Wenn Sie diesen Text zu Ich bin ein Star, holt mich hier raus nicht verstehen, Gratulation! Dann konnten Sie sich dem Gruppendruck entziehen, haben keine einzige Folge gesehen und sind sämtlichen Gesprächen und Texten darüber ausgewichen. Dazu gibt es eine kleine öffentlich-rechtliche Revolution und eine Änderung in Golem.de guckt.

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de guckt: Copy'n'Paste-Journalismus (und Sascha Lobo)

Testweise erscheinen die Vorstellungen in Golem.de guckt nun in chronologischer Abfolge.

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Bekanntlich sind die Angebote in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender aus ominösen rechtlichen Gründen zumeist nur für eine bestimmte Zeit verfügbar. Um so verwunderlicher ist deshalb die Existenz des dradio-Recorders mit der expliziten Empfehlung, interessante Sendungen komfortabel aufzeichnen zu können - auch zeitgesteuert! Es handelt sich dabei nicht um eine Eigenentwicklung, sondern eine leicht erweiterte Version des Phonostar-Player

Nein, Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster wird hier nicht wegen des Dschungelcamps aufgeführt. Vielmehr ist es ein unterhaltsamer, die Menschenwürde bewahrender Horrorspaß, der es mit CGI schafft, wie ein alter Horrorfilm von damals auszusehen und rüberzukommen. Und das sollte in diesem Fall als explizites Lob aufgefasst werden.
(Kabel 1, 24.01.2011, 20:15 - 22:05 Uhr)

Keine neuen Dioxin-Acrylamid-Salmonellen-Skandale am Horizont, also riskieren wir die erneute Ankündigung und copy'n'pasten einfach den Text von damals:
In der Frühzeit der Stromnetze tobte einst ein Kampf, ob die Übertragung des elektrischen Stroms per Wechselstrom oder Gleichstrom erfolgen sollte. Nach einem schmutzigen Schlagabtausch siegte schließlich der Wechselstrom. Für die Übertragung über lange Strecken wird aber zunehmend wieder Gleichstrom genutzt. Hitec - Das Stromnetz von morgen beschäftigt sich mit einem EU-Projekt eines europaweiten Stromnetzes auf Gleichstrombasis.
(3Sat, 24.01.2011, 21:30 - 22:00 Uhr)

Da die Filmsektion heute etwas unterrepräsentiert ist, wird es etwas meta: Die Dokumentation Yakuza-Kino handelt nicht von Mitgliedern der japanischen Mafia, die ins Kino gehen, sondern vom Genre des japanischen Gangsterfilms. Während in Hollywood die Mafia hin und wieder nur als Finanzier auftrat, war die Schauspielerei in Japan durchaus eine Option für die nachkriminelle Karriere. Wer mehr über das japanische Kino erfahren will, sollte einen Blick in die Doku werfen.
(Arte, 24.01.2011, 23:50 - 00:50 Uhr)

Die deutsche Diskussion zum Thema Atommüllendlager dreht sich primär um Geologie: Welches Mineral zerstört die Müllfässer am wenigsten? Anderswo wird eher die Frage diskutiert, wie verhindert werden kann, dass auch nach mehreren Generationen ein Endlager nicht einfach aufgebuddelt wird. Schließlich kann es in Vergessenheit geraten. Die Sci-Fi-Dokumentation Into Eternity geht diesem Problem nach.
(Arte, 26.01.2011, 23:50 - 01:05 Uhr)

Einst war die Kindererziehung sehr einfach: War es ein Mädchen, dann sollte es eine gute Hausfrau werden; ein Junge sollte bitte schön einen seriösen Beruf ergreifen, mit dem er die Familie ernähren konnte. Dann begannen Mütter (nach Beobachtungen des Autors sind es wirklich nur die Mütter) zu finden, ihr Kind sei Germanys Next Genie und müsse jegliche denkbare Förderung erhalten, um sich im prekären Berufsleben voll entfalten zu können. Planet Wissen versucht am Donnerstag herauszufinden, was an der frühkindlichen Förderung dran ist.
(WDR, 27.01.2011, 15:00 - 16:00 Uhr)

Neues zieht ein interessantes Thema etwas unaktuell auf: Tritt der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag in Kraft, wollen prominente Blogger ihre Webseite aus Protest schließen. Ersteres ist bekanntlich nicht passiert, Zweiteres wurde deshalb wieder abgeblasen. Nichtsdestotrotz ist es schon etwas seltsam, dass Deutschland in Sachen Internet so anders tickt als andere Länder, andere Stichworte seien hier Google Street View und Netzsperren - oder ticken eigentlich nur die Politiker anders?
(3Sat, 30.01.2011, 16:30 - 17:00 Uhr)

Nein, wir denken jetzt nicht an Sascha Lobo. Auch wenn das Freistil-Thema lautet: Auf der Jagd nach dem Selbst - Wie das Ich zur Marke wird. Früher hat der Arbeitnehmer seine Arbeitskraft einfach so verkauft. Das neue Mantra macht es mit viel Wortgeklingel komplizierter: Die Arbeitskraft wird zum marketingfähigen Produkt. Wer davon überfordert ist, dem stehen alle möglichen Arten von Coaches und Selbsthilfe-Büchern zur Seite. Vermutlich ist das Feature aber unterhaltsamer und nützlicher als der gesamte Literaturkanon zum Thema.
(DLF, 30.01.2011, 20:05 - 21:00 Uhr)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20110124.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 23.01.2011 gegen Mitternacht.)



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touche 25. Jan 2011

Hier, ICH, ICH, ICH, ich will auch mitspielen! Ich hatte noch nie einen Fernseher!!! :P...

gxozcifohcozxitx 24. Jan 2011

Ich soll also auf Unterhaltung verzichten und das macht mich vollautomatisch besser ? 2.5...

ogxogxogxogx 24. Jan 2011

Das war auch keine kritik des newstextes sondern ein hinweis, keine foren-sarah zu werden...

carp 24. Jan 2011

Hättest Du die Dschungelcamp-Folge gesehen, in der Sarah das "Dschungel-Abitur" machen...

petameter 24. Jan 2011

Helge Schneider mit Jungle-Camp zu vergleichen ist Blasphemie. Dieser Vergleich ist...


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