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Garage Games: Torque-Engine startet neu

Sie war lange der Liebling von Indiegame-Entwicklern, dann verschwand die Torque-Engine wegen einer Firmenpleite vom Markt. Jetzt ist sie wieder da: Garage Games, das die Engine entwickelt hat, hat einen neuen Investor gefunden.
/ Peter Steinlechner
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Logo der Torque-Engine
Logo der Torque-Engine

Ab sofort gehört das Unternehmen Garage Games(öffnet im neuen Fenster) aus Las Vegas mitsamt seiner Torque-Engine dem Risikokapitalgeber Graham Software Development(öffnet im neuen Fenster) . Unter dem alten Firmennamen soll Torque frisch im Markt etabliert werden: Für kurze Zeit nach dem Neustart gibt es die drei unterschiedlichen Ausgaben von Torque zum Einführungspreis von jeweils rund 100 US-Dollar – allerdings ausschließlich als Download.

Die Torque-Engine basiert in ihren Ursprüngen auf einer Engine, die ein Team des Spielentwicklers Dynamix für den Onlineshooter Tribes 2 programmiert hat. Danach hat Garage Games das Programm im Laufe der Jahre immer weiter verbessert und Unterstützung für zusätzliche Plattformen integriert. Derzeit läuft Torque auf Windows-PC und Mac OS, iOS, Xbox 360 und Wii. Die Engine verschwand Ende 2010 vom Markt, nachdem die damalige Muttergesellschaft Instant Action in die Insolvenz gegangen war.

Jetzt gibt sich Garage Games zuversichtlich, was die Zukunft angeht: "Das Team ist begierig darauf, Torque zu einem höheren Qualitätsniveau zu verhelfen, mit dem das Produkt einfacher zu handhaben, stabiler und intuitiver wird" , kommentierte Unternehmenschef Dexter Chow. "Wir stecken voller Energie durch diesen Richtungswechsel und hoffen darauf, gleichgesinnte Talente auf höchstem Niveau zu gewinnen, die uns beim Erreichen unserer Ziele helfen können."


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