Abo
  • Services:

Technische Daten und individuelle Gesten

Interessant ist die Möglichkeit individueller Gesten, die allerdings nicht gezeigt wurde. Der Anwender kann etwa Symbole malen und diese Geste mit einem Programm verknüpfen. Zudem gibt es eine Handschrifterkennung. Diese ist der Erkennung von Microsoft nachempfunden. Wir konnten nicht abschließend klären, ob dies eine reine Eigenentwicklung ist, oder ob Acer auch auf Microsoft-Routinen des Tablet-PC Input Panel zugreift. Handschriftliche Notizen mit dem Finger sehen einfach anders aus als mit einem Digitizer eines Tablet-PCs. Allerdings deuteten die Wortvorschläge des Systems an, dass Acer hier etwas anders als Microsoft vorgeht.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Die Hardware ist vor allem bei den Displays etwas Besonderes. Diese arbeiten kapazitiv und können Finger sehr gut erkennen - nicht unbedingt selbstverständlich bei kapazitiven Displays. Bis zu 27 Touchpunkte soll die Software je Display auswerten können. Windows zeigt in der Systemsteuerung allerdings nur zehn Touchpunkte an. Allerdings hat Microsoft auch nicht eingeplant, dass einmal ein Dual-Touchscreen auf den Markt kommen würde. Demzufolge fehlen der Anzeige ohnehin mindestens zehn Touchpunkte.

Die mit einer Gorilla-Glas-Beschichtung geschützten Displays wirkten recht blickwinkelstabil, spiegeln allerdings. Zu dem verwendeten Panel-Typ sagte Acer nichts. Die versprochenen 80-Grad-Einblickwinkel von allen Seiten konnten wir aber nachvollziehen. Das muss auch sein, kann der Anwender doch das Notebook vollständig aufklappen. Das ist vergleichbar mit Lenovos Thinkpads, nur mit dem Unterschied, dass das obere Display bei Acer wirklich auf dem Tisch liegt und nicht halb in der Luft schwebt. Insgesamt hat der Anwender eine Auflösung von 1.366 x 1.536 Pixeln.

Die restliche Hardware ist nichts Besonderes: Intels Core i5-480M ist die Basis, die auf 4 GByte RAM zugreifen kann. Auf der 640-GByte-Festplatte ist Windows 7 Home installiert.

Für ein 14-Zoll-Notebook ungewöhnlich: Auf ein optisches Laufwerk muss der Anwender verzichten. Es gibt allerdings genug Ports. Selbst USB 3.0 hat Acer verbaut. Außerdem gibt es Anschlüsse für VGA, HDMI und Gigabit-LAN. Drahtlos unterstützt Acer Bluetooth 3.0. Schade: Trotz eines hohen Gerätepreises beschränkt sich Acer auf 2,4-GHz-WLAN (802.11b/g/n).

Angesichts der zwei Displays kann der Anwender nicht viel von der Akkulaufzeit erwarten. Dementsprechend sollen wohl auch nur um die drei Stunden netzteilloser Betrieb möglich sein. Es ist damit wohl eher als Desktopersatz anzusehen. Das Gewicht des Doppeldisplaynotebooks gibt Acer mit 2,8 kg an.

  • Acer Iconia Dual Screen Tablet
  • Die Tastatur ist nicht echt.
  • Touchpunkte und Prozessor des Notebooks
  • Displayanordnung
  • Acer zeigt zwei Geräte auf einer Presseveranstaltung.
  • Zusätzliche Software auf dem unteren Display
  • Acers Software für Tablets
  • Sieht aus wie ein Notebook, ...
  • ... lässt sich aber in ein liegendes Doppeldisplay verwandeln.
  • Journal-Anwendung
  • Journal-Anwendung
  • Tastatur-Skins
  • Größe der F-Tasten
  • Tastaturtraining
  • Zwei 14-Zoll-Bildschirme, ...
  • ... die sich zum Lesen von Inhalten auf beiden Displays eignen.
  • Zoomgeste mit zwei Fingern
  • Rechte Seite des Tablets
  • Links am Gelenk ist ein Knopf, der die virtuelle Tastatur aktiviert.
  • Acers Iconia Dual Screen Tablet
  • Acers Iconia Dual Screen Tablet
Acers Iconia Dual Screen Tablet

Acer will das Notebook noch Mitte Februar 2011 in den Handel bringen. Es wird zunächst nur die beschriebene Konfiguration geben. Rund 1.500 Euro will Acer für das Iconia Dual Screen haben.

Fazit

Das Konzept von Acer geht auf, wie sich beim Antesten zeigte. Es wurde aber auch deutlich, dass ohne sinnvolle Softwarelösung, die Windows ergänzt, ein solches Notebook nicht möglich ist. Acer hat viel Entwicklungszeit genau in diesen Bereich gesteckt. Es muss sich aber noch in der Praxis zeigen, wie gut die Software funktioniert. Möglich ist, dass das Iconia-Dual-Screen-Tablet nur ein Luxusobjekt bleibt und ein Notebook nicht ersetzen kann - weil eine richtige Tastatur vielleicht eben doch nicht verzichtbar ist.

 Konfiguration der virtuellen Iconia-Tastatur
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. 0,95€
  2. 58,99€
  3. 199€ + Versand (Bestpreis!)
  4. 275€ (Vergleichspreis ab 409,95€) - inkl. Monster Hunter: World

lugke 30. Jan 2011

woops doppelpost.

egal0815 24. Jan 2011

Stimmt. Es wird interessant :-)

Lycos 24. Jan 2011

Dann, wenn wir den Mist einfach nicht mehr kaufen. Und/oder dann, wenn wir den...

spyro2000 24. Jan 2011

http://10gui.com/video/ Mit diesem Gerät könnte man genau das bauen! spyro

Eurit 24. Jan 2011

sagt doch niemand das die swypetastatur bildschirmfüllend ist. wenn sie in iphone grösse...


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Linux-Kernel CoC: Endlich normale Leute
Linux-Kernel CoC
Endlich normale Leute

Als Linus Torvalds sich für seine Unflätigkeit entschuldigte und auch die Linux-Community Verhaltensregeln erhielt, fürchteten viele, die Hölle werde nun zufrieren und die Community schwer beschädigt. Stattdessen ist es eigentlich ganz nett geworden dort.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Kernel ZFS für Linux bekommt GPL-Probleme
  2. Betriebssysteme Linux 5.0rc1 kommt mit Freesync und Adiantum
  3. Retpoline Linux-Kernel soll besseren Spectre-Schutz bekommen

Mobilität: Überrollt von Autos
Mobilität
Überrollt von Autos

CES 2019 Die Consumer Electronic Show entwickelt sich immer stärker zu einer Mobilitätsmesse. Größere Fernseher und leichtere Laptops sind zwar noch ein Thema, doch die Stars in Las Vegas haben Räder.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  2. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion
  3. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer

    •  /