Konfiguration der virtuellen Iconia-Tastatur
Die Tastenabstände lassen sich offenbar in Grenzen definieren. Acer hat ein Trainingsprogramm entworfen, das automatisch Anpassungen ermöglicht. Dieses konnte in der Kürze der Zeit jedoch nicht getestet werden. Außerdem ist es möglich, die F-Tasten in normaler Höhe anzeigen zu lassen. In der Voreinstellung von Acer waren sie nur halb so hoch wie die anderen Tasten der Tastatur.
Sehr viel einfacher zu bedienen war das virtuelle Touchpad. Die Virtualisierung dieses Eingabegeräts erscheint zunächst redundant. Beide Bildschirme haben einen Touchscreen und ein Touchpad sollte damit überflüssig werden. Doch präzise Aufgaben sind mit dem virtuellen Touchpad leichter zu lösen als durch das bloße Anfassen des Bildschirms.
Acer hat den Touchpadbereich etwas größer definiert als die Anzeige auf dem Bildschirm. Das ist praktisch, weil dadurch ein Finger, der beim Bewegen das virtuelle Touchpad verlässt, weiterhin registriert wird. Etwas eigenartig wirkten die Mausersatztasten. Sie funktionierten zwar, aber so richtig daran gewöhnen konnten wir uns in der kurzen Zeit nicht. Hier störte am meisten der fehlende fühlbare Klick. Geräusche kann die Tastatur auf Wunsch durchaus machen. Eine seitliche Scrollleiste gibt es übrigens auch in dem virtuellen Touchpad.
Hygienisches Eingabegerät
Einen großen Vorteil hat die virtuelle Tastatur bei der Reinigung. Mit einem Wisch ist alles weg. Das regelmäßige Auseinandernehmen der Tastatur zur Reinigung entfällt.
Den mangelhaften Touchfähigkeiten von Windows 7 hilft Acer mit eigener Software nach. Es gibt größere Schaltflächen und mit dem Antippen durch alle fünf Finger einer Hand wird ein spezielles Menü aufgerufen. Dabei erkennt Acers Ring genannte Softwarelösung, ob mit der rechten oder linken Hand getippt wurde. So wird das Menü in die richtige Richtung aufgeklappt.
In die Software hat Acer sichtbar viel Energie hineingesteckt. Sie kommt nicht nur beim Iconia Dual-Screen zum Einsatz, sondern auch bei anderen Tablets. Es gibt sogar ein SDK für die Acer-Ring-Software. Acer hat zudem einige Szenarien entwickelt, die abseits der virtuellen Tastatur von dem Dual-Bildschirm Gebrauch machen. Auf dem oberen Display kann etwa ein Video laufen, während im unteren Display der Anwender nach dem nächsten Video stöbert. Auch für soziale Netzwerke kann der untere Bildschirm genutzt werden. Eine neue Twitter-Nachricht sieht der Anwender beim Anschauen eines Filmes auch ohne Taskwechsel. Auch die Möglichkeit, über beide Displays hinweg Inhalte zu lesen, ist gegeben.
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| Notebook ohne Tastatur: Acers Iconia Dual Screen Tablet ausprobiert | Technische Daten und individuelle Gesten |







woops doppelpost.
Stimmt. Es wird interessant :-)
Dann, wenn wir den Mist einfach nicht mehr kaufen. Und/oder dann, wenn wir den...
http://10gui.com/video/ Mit diesem Gerät könnte man genau das bauen! spyro