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Poisonville: Java-Spiel als Millionenfiasko für Bigpoint

Es sollte eine Art Grand Theft Auto als Browsergame sein, jetzt stoppt Bigpoint nach einer Millioneninvestition sein ehrgeiziges Projekt Poisonville. Nach Angaben des Unternehmens sind die Probleme mit Java nicht in den Griff zu bekommen.
/ Peter Steinlechner
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Der Hamburger Browsergameanbieter Bigpoint hat angekündigt, die Entwicklung von Poisonville(öffnet im neuen Fenster) zu stoppen. Schuld ist vor allem die Technik: Unternehmenschef Heiko Hubertz erklärte, nach einer langen Betaphase und viel Feedback von Spielern habe sich herausgestellt, dass es zu aufwendig sei, das auf Java und OpenGL basierende Programm fertigzustellen. Reibungsloses Spielen sei bei zu vielen Spielern nie möglich gewesen, ein profitabler Geschäftsbetrieb außer Reichweite.

Hubertz sagte im Gespräch mit Gamesmarkt.de(öffnet im neuen Fenster) , dass das Entwicklerteam demnächst von Poisonville abgezogen und anderen Projekten zugeteilt werde. Kleine Bugs würden noch gefixt, dann wolle er die Server offline schalten.

Bigpoint hatte Poisonville erstmals Mitte 2009 vorgestellt, nach damaligen Angaben lag das Budget bei rund einer Million Euro. Spieler sollten in einer 3D-Stadt unterwegs sein und wie in Grand Theft Auto in geklauten Autos über die Straßen brettern, per Helikopter über die Metropole fliegen, Wasserski fahren und Motorradstunts hinlegen können.


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