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OpenMAX AL 1.1 und OpenSL ES 1.1 veröffentlicht

Die Khronos Group hat die Spezifikationen OpenMAX AL 1.1 und OpenSL ES 1.1 veröffentlicht. Sie sollen die Entwicklung von plattformunabhängigen Multimediaapplikationen vereinfachen.

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Bei OpenMAX AL handelt es sich um eine Application-Level-Spezifikation für Video, Audio und Bildverarbeitung auf mobilen Endgeräten. Sie beschreibt also Schnittstellen zur Medienwiedergabe, -aufnahme und -verarbeitung, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. OpenSL ES ergänzt APIs für 3D-Sound in Multimediaapplikationen und Spielen.

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Dabei können beide Schnittstellen auch zur hardwarebeschleunigten Wiedergabe genutzt werden. OpenMAX AL stellt beispielsweise Funktionen zur Erstellung und Kontrolle von Abspiel- und Aufnahmeobjekten bereit, die mit konfigurierbaren Ein- und Ausgabegeräten verbunden werden können, beispielsweise Kopfhörer, Lautsprecher, Mikrofone, Fenster, Kameras, Funkmodule oder LEDs. Dabei kann PCM-Audio ebenso wiedergegeben werden wie MIDI-Klingeltöne, UI-Töne, codierte Videos und Bilder.

Für die Audiowiedergabe kann zudem die Lautstärke und Balance geregelt oder ein Equalizer hinzugeschaltet werden. Bilder lassen sich mit einer Gammakorrektur versehen sowie Helligkeit und Kontrast einstellen. Hinzu kommt Unterstützung für SP-MIDI, DLS und XMF sowie die Steuerung analogen Radioempfangs einschließlich RDS/RBDS. Auch Vibrationsalarme lassen sich über OpenMAX AL 1.1 auslösen.

Weitere Funktionen werden durch die Erweiterung OpenMAX AL Digital TV ergänzt, die spezielle Funktionen für digitale Fernsehgeräte umfasst. Hinzu kommt die komplementäre Spezifikation OpenMAX IL, die beschreibt, wie die Funktionen auf der Integrationsschicht umzusetzen sind.

Zusammen mit OpenMAX AL 1.1. hat die Khronos Group auch OpenSL ES 1.1 veröffentlicht, ein umfassendes Audio-API. Darüber können Applikationen diverse hardwarebeschleunigte Audiofunktionen aufrufen, unabhängig von der verwendeten Softwareplattform. Neben den von OpenMAX AL bereitgestellten Audiofunktionen erlaubt OpenSL ES auch die Anpassung von Geschwindigkeit und Pitch, Effekte wie Bass-Boost und Hall sowie erweiterte 3D-Effekte wie Doppler, Umgebungshall und Virtualisierung. Auch die Ausgabe der MIDI-Engine kann als Quelle für 3D-Sound genutzt werden.

An der Entwicklung von OpenMAX AL und OpenSL ES waren unter anderem AMD, Creative, Ericsson, Google, Nokia, Nvidia, Qualcomm und SRS Labs beteiligt.



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fischauge 19. Jan 2011

heisst jetzt Direct2D und man kann damit 2D Grafiken beschleunigen. Konnte man in den...


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