Abo
  • Services:

Ovi Music Unlimited

Nokia drückt den Mute-Knopf für Musikabodienst

Nokia beendet in den meisten Ländern den Musikabodienst Ovi Music Unlimited alias Comes with Music. Nur in fünf Ländern wird der Dienst unverändert weitergeführt, Deutschland gehört nicht dazu.

Artikel veröffentlicht am ,
Ovi Music Unlimited: Nokia drückt den Mute-Knopf für Musikabodienst

Nokias Ovi Music Unlimited wurde bis vor kurzem noch in 38 Ländern angeboten, mittlerweile wird der Dienst aber in 33 Ländern nicht mehr vermarktet. Das gilt auch für den deutschen Markt. Bestehende Abos laufen weiter, können aber nicht verlängert werden. Damit wird spätestens in einem Jahr in den 33 Ländern Ovi Music Unlimited gar nicht mehr angeboten werden.

Stellenmarkt
  1. Groz-Beckert KG, Albstadt
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Nur in insgesamt fünf Ländern will Nokia den Dienst weiterführen. In China und Indien gibt es das Musikabo weiterhin mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. In Brasilien, der Türkei und Südafrika sind es nur Abos mit einer Laufzeit von sechs Monaten. Nur in diesen Märkten war Nokias Dienst nach Unternehmensangaben erfolgreich und wird daher fortgesetzt. In diesen Märkten gebe es weniger solcher Musikangebote, heißt es zur Erklärung von Nokia.

In den übrigen 33 Ländern war dem Dienst offenbar kein großer Erfolg beschieden. Nokia hat zwar nie verraten, wie viele Kunden den Musikabodienst in den einzelnen Ländern nutzten, aber nun eingestanden, dass sich die Kunden in vielen Märkten nicht für den Dienst interessiert hätten. Ende 2009 waren Zahlen durchgesickert, die dies zeigten.

In Großbritannien ging Nokia im Herbst 2008 mit Comes with Music an den Start, in Deutschland gab es den Dienst seit Mitte 2009. Der Musikabodienst hatte von Anfang an den Nachteil, dass es ihn nur in Verbindung mit ausgewählten Nokia-Mobiltelefonen gab. Es war nicht möglich, den Dienst für beliebige Nokia-Geräte zu buchen.

Zudem sind alle Musiktitel im Rahmen des Abonnements mit einem DRM-Schutz versehen, so dass sich die Musik nicht auf ein anderes Mobiltelefon übertragen lässt, auch wenn die Musik nach Ablauf des Abos prinzipiell weiter genutzt werden darf. Aber spätestens beim Handywechsel geht die komplette Musiksammlung flöten, die sich der Kunde im Rahmen des Abos zugelegt hat.

Den Ovi Music Store will Nokia unverändert weiterführen. Dort kann Musik ohne DRM-Schutz gekauft werden.

Im laufenden Jahr will Nokia einen neuen Musikdienst anbieten. Nähere Details dazu gibt es noch nicht, es ist also nicht einmal bekannt, ob es wieder ein Abodienst wird. Auch das ist ein Hinweis auf die geringe Nachfrage nach dem Dienst, denn ansonsten wäre der Dienst wohl zumindest so lange fortgesetzt worden, bis das Alternativprodukt für den Kunden da ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 2,49€
  3. 13,49€

zh 19. Jan 2011

Kostenlos im Abonnement, ja nee, is klar. Und das Handy kriegt man auch noch für 0 EUR...

Treadmilch 19. Jan 2011

Kann man schon verstehen. Viele Leute erwarten Musik ohne DRM-Schutz und wollen die Musik...

MartinP 18. Jan 2011

MP3s kann man ja immer noch ohne OVI über WLAN und USB draufspielen. Und das 5800er mit...

kendon 18. Jan 2011

wie immer, der ehrliche ist der dumme... die leute die draufgezahlt haben um dann für...


Folgen Sie uns
       


Odroid Go - Test

Mit dem Odroid Go kann man Doom spielen - aber dank seines ESP32-Mikrocontrollers ist er auch für Hard- und Softwarebastler empfehlenswert.

Odroid Go - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /