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VNX: EMC vereint SAN und NAS

Der Storage-Spezialist EMC hat eine neue Generation von Storage-Systemen mit dem Namen VNX vorgestellt. VNX soll SAN und NAS vereinen und bietet bis zu 2 PByte Speicherplatz. Mit VNXe gibt es zugleich eine vereinfachte Variante für kleine und mittlere Unternehmen.
/ Jens Ihlenfeld
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EMC führt seine SAN- und NAS-Produkte der Serien Clariion und Celerra in der neuen Serie VNX zusammen, die laut Hersteller für virtuelle Rechenzentren ausgelegt ist. Teil des neuen Portfolios ist die Einstiegsreihe VNXe für kleine und mittlere Unternehmen, die ab 10.000 US-Dollar zu haben ist.

Einstiegsserie VNXe

VNXe(öffnet im neuen Fenster) kann mit maximal 120 Festplatten bestückt werden und erreicht damit eine Speicherkapazität von bis zu 240 TByte. Das Grundsystem kommt in einem Rackgehäuse mit zwei (EMC VNXE3100, maximal 96 Festplatten) oder drei Höheneinheiten (EMC VNXE3300, maximal 120 Festplatten) daher. Beide unterstützen SAS- und NL-SAS-Platten mit 6 GBit/s, wobei das größere System künftig auch mit Flash-Speicher umgehen können soll.

Als Netzwerkdateisysteme werden NFS und CIFS unterstützt. Hinzu kommt das Blockprotokoll iSCSI. Zudem unterstützen beide Deduplikation und Kompression, um möglichst viele Daten unterzubringen. Für eine hohe Ausfallsicherheit sollen Replikation und der Verzicht auf einen Single-Point-of-Failure sorgen. Dabei sollen die Systeme leicht mit IT-Grundwissen einzurichten sein.

VNX für bis zu 2 PByte

Für die VNX-Reihen(öffnet im neuen Fenster) wirbt EMC mit dreimal einfacherer Verwaltung, dreimal höherer Effizienz und dreimal so hoher Leistung. Dazu setzt EMC auf Intels Prozessorserie Xeon 5600 und virtuelle Pools (Fast VP) sowie Fast Cache. Auch hier werden SAS-Festplatten unterstützt, die meisten der Systeme können aber auch mit SSDs bestückt werden.

Mit bis zu 1.000 Festplatten (nur EMC VNX750) bietet die VNX-Serie bis zu 2 Petabyte Speicherplatz und unterstützt diverse Protokolle, darunter Fibre Channel, Fibre Channel over Ethernet, iSCSI, NFS, CIFS, SOAP und REST.

Schnellere Backupsysteme

Darüber hinaus stellt EMC neue Backupsysteme vor. Darunter das Data Domain Global Deduplication Array(öffnet im neuen Fenster) (GDA). Das plattenbasierte Backupsystem soll einen Datendurchsatz von 26,3 TByte pro Stunde erreichen und bietet eine logische Kapazität von 28,5 PByte.

Das GDA verwendet zwei von EMCs neuen Data Domain Controllern(öffnet im neuen Fenster) DD890, die jeweils für einen Datendurchsatz von 14,7 TByte pro Stunde sorgen und eine logische Kapazität von 14,2 PByte bieten. Alternativ gibt es mit dem DD860 eine kleinere Variante, die 9,8 TByte pro Stunde erreicht und eine logische Kapazität von 7,1 PByte hat.

Preise für die neuen Systeme nannte EMC nicht.


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