Wettbewerbsbedenken

Googles Kauf von ITA Software ist in Gefahr

Die Übernahme des Buchungssoftwareanbieters ITA Software durch Google kommt in die entscheidende Phase. Das US-Justizministerium wird in Kürze über eine Genehmigung entscheiden. Es könnte allerdings sein, dass es kein grünes Licht gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Justizministerium
US-Justizministerium

Das US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) bereitet möglicherweise eine Klage gegen den Kauf des Softwareunternehmens ITA durch Google vor, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Google hatte Anfang Juli 2010 angekündigt, ITA Software für 700 Millionen US-Dollar zu kaufen.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator (m/w/d) für UNIX / Oracle
    Bayerische Versorgungskammer, München
  2. System Engineer (m/w/d) Autonomous Systems
    SICK AG, Waldkirch bei Freiburg
Detailsuche

Die Anwälte des Ministeriums würden die Klage bereits vorbereiten. Eine Entscheidung, ob das Ministerium vor Gericht zieht, um den Kauf zu verhindern, sei jedoch noch nicht gefallen, sagte ein Informant der Zeitung. Er erwarte, dass die Entscheidung bis Anfang Februar getroffen werde.

US-Wettbewerbshüter wollten prüfen, ob Google dadurch eine marktbeherrschende Position auf dem Markt der Reisesuche bekommt. ITA stellt Software für die Suche nach Flugreisen sowie für Ticketbuchungen her. Die Software wird von einigen der meistgenutzten Flugsuchmaschinen und Buchungsseiten eingesetzt. Das Flugbuchungssystem QPX wird von einer Reihe von Fluggesellschaften und Reiseunternehmen genutzt.

Das DOJ hatte Google im August aufgefordert, weitere Informationen zu dem Kauf zur Verfügung zu stellen. Dieser Forderung ist Google kürzlich nachgekommen. Nach der Abgabe hat das Ministerium 30 Tage Zeit, um Einspruch gegen die Übernahme zu erheben. Hat das Ministerium innerhalb dieser Frist keinen Einspruch erhoben, gilt der Kauf als genehmigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Dungeon Keeper
Wir sind wieder richtig böse!

Nicht Held, sondern Monster: Darum geht's in Dungeon Keeper von Peter Molyneux. Golem.de hat neu gespielt - und einen bösen Bug gefunden.
Von Andreas Altenheimer

25 Jahre Dungeon Keeper: Wir sind wieder richtig böse!
Artikel
  1. bZ4X: Toyota bietet Rückkauf seiner zurückgerufenen E-Autos an
    bZ4X
    Toyota bietet Rückkauf seiner zurückgerufenen E-Autos an

    Toyota bietet Kunden den Rückkauf seiner Elektro-SUVs an, nachdem diese im Juni wegen loser Radnabenschrauben zurückgerufen wurden.

  2. Laptops: Vom Bastel-Linux zum heimlichen Liebling der Entwickler
    Laptops
    Vom Bastel-Linux zum heimlichen Liebling der Entwickler

    Noch vor einem Jahrzehnt gab es kaum Laptops mit vorinstalliertem Linux. Inzwischen liefern das aber sogar die drei weltgrößten Hersteller - ein überraschender Siegeszug.

  3. Entwicklerstudio: Eidos Montreal möchte Cyberpunk 2077 mit Deus Ex toppen
    Entwicklerstudio
    Eidos Montreal möchte Cyberpunk 2077 mit Deus Ex toppen

    Eidos Montreal würde gerne ein neues Deus Ex machen. Der Plan, damit Cyberpunk 2077 zu übertrumpfen, scheitert aber vorerst an einem Detail.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. Samsung 980 1 TB 77€ und ASRock RX 6800 639€ ) • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 8 GB DDR4-3200 34,98€ ) • AOC GM200 6,29€ • be quiet! Deals • SSV bei Saturn (u. a. WD_BLACK SN850 1 TB 119€) • Weekend Sale bei Alternate • PDP Victrix Gambit 63,16€ [Werbung]
    •  /