Abo
  • Services:

Lightcycle und Panzer

Zwischendurch gibt es immer wieder Abschnitte, in denen der Spieler auf dem Lightcycle-Motorrad auf einer Piste Hindernissen, Gräben oder Gegnern ausweichen muss. Oder er jagt sich im Cyber-Panzer mit anderen größeren Gegnern die ebenso dicken wie virtuellen Geschosse um die Ohren - in beiden Fällen bereitet die Steuerung zwar keine großen Probleme, richtig rund fühlt sie sich aber wieder nicht an.

Stellenmarkt
  1. Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH), Amberg
  2. Lehmann&Voss&Co. KG, Hamburg

Grafisch löst das Programm nur dann Begeisterung aus, wenn man sich ernsthaft für die Schattierungen zwischen Blaugrau, Graublau, Dunkelblaugrau oder Blaudunkelgrau interessiert. Sprich: Tron Evolution sieht die meiste Zeit ziemlich gleich aus - nämlich trist. Eigentlich könnte die verwendete Unreal Engine 3.0 deutlich mehr, aber Abwechslung in Form und Farbe etwa durch einen vorwiegend grünen Abschnitt gibt es viel zu selten. Auch die Animationen von Anon und den Gegnern sind bestenfalls okay, Effekte und Zwischensequenzen ebenfalls.

Neben der Kampagne gibt es einen nicht sehr umfangreichen, aber gut gemachten Multiplayermodus. Es gibt vier Maps, zwei konzentrieren sich auf klassische "Disintegration" (statt Deathmatch), in den beiden anderen können sich die bis zu zehn Spieler zusätzlich auf Tastendruck in Fahrzeuge wie die Lightcycles verwandeln und sich beispielsweise mörderische Rennen liefern. Weitere Karten sind zum Download erhältlich - zum Preis von jeweils rund drei Euro.

Tron Evolution ist ab dem 20. Januar 2011 für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich. Der Preis der Konsolenversion liegt bei rund 60 Euro, die PC-Fassung kostet rund 30 Euro. Letztere benötigt unter Windows XP laut Hersteller 1 GByte RAM, unter Vista und 7 müssen es 1,5 GByte sein. Bei der CPU wird ein Intel Pentium D 3,0 GHz oder ein AMD Athlon 64 X2 3800+ vorausgesetzt, als Grafikkarte wird mindestens eine Nvidia 8800 GT oder ATI Radeon HD 3870 empfohlen. Auf der Festplatte belegt das Spiel rund 10 GByte. Die USK hat für das vollständig lokalisierte, nicht entschärfte Programm eine Freigabe ab zwölf Jahren erteilt.

Fazit

Tron Evolution bietet trotz des spannenden Szenarios gerade mal Mittelmaß. Die Grafik wirkt in weiten Teilen trist und detailarm, die Handlung ist verwirrend und es gibt kaum Abwechslung. Vor allem aber machen die unzähligen Parcours-Hüpf- und -Sprungpassagen wenig Spaß. Gute Ideen gibt's da nur alle paar Stunden, die Steuerung ist unpräzise und hakelig, oft fehlt die Übersicht - Prince of Persia oder Assassin's Creed kriegen das um Längen besser hin.

Auch das auf den ersten Blick komplexe Kampfsystem mit seinen teils schicken Animationen funktioniert nicht richtig gut, denn letztlich führt fast immer schnelles und ausdauerndes Knöpfchendrücken zum Erfolg gegen die langweilig agierenden KI-Feinde. Der Multiplayermodus ist immerhin gelungen, insbesondere die Lightcycle-Rennen gegen menschliche Opponenten machen Spaß. Unter dem Strich mag Tron Evolution etwas besser sein als das typische "Spiel zum Film" - ein gutes Programm ist es nicht.

 Spieletest Tron Evolution: Fehler in der Systemarchitektur
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Overwatch GOTY für 22,29€ und South Park - Der Stab der Wahrheit für 1,99€)
  2. 999€ (Vergleichspreis 1.199€)
  3. 2.499€ (zusätzlich 10% Rabatt mit Prime Student) - Vergleichspreis 2.899€
  4. 629€ (zusätzlich 10% Rabatt mit Prime Student) - Vergleichspreis 750€

unwissender 18. Jan 2011

"Tron" aus dem Jahre 1982 gehört durchaus zu den Klassikern der Filmgeschichte. In diesem...

Obi Wahnsinn 17. Jan 2011

Du verwechselst da etwas, bei Star Wars sind es Filme zu den Spielen bzw. dem Spielzeug...

sadsad 15. Jan 2011

Nene, ich meine schon die neueren. Zumindest auf dem PC war das Teilweise schon echt...

müllabfuhr 15. Jan 2011

ich empfehle als therapiemaßnahme tron ansehen, dann 2.0 zocken - das senkt den blutdruck...

Xstream 15. Jan 2011

naja tron 2.0 war eines der besten spiele aller zeiten, da kommt man eben schwer ran aber...


Folgen Sie uns
       


Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme)

Sony hatte während der Übertragung der Pressekonferenz der E3 2018 massive technische Probleme. Abseits davon waren die gezeigten Spiele aber sehr gut. Trotzdem empfehlen wir, den Abschnitt nach The Last of Us bis zu Ghost of Tsushima zu überspringen. (Minute 40-50)

Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme) Video aufrufen
In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


      •  /