Global Observer

Drohne fliegt mit Wasserstoff

Global Oberserver heißt die neue Drohne des US-Unternehmens Aerovironment. Sie verfügt über einen Wasserstoffverbrennungsmotor, der das unbemannte Flugzeug tagelang mit Energie versorgen soll. Der erste Testflug mit dem Wasserstoffantrieb war erfolgreich, dauerte aber nur vier Stunden.

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Global Observer: Drohne fliegt mit Wasserstoff

Das US-Technologieunternehmen Aerovironment hat erfolgreich sein neues unbemanntes Flugzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), den mit Wasserstoff betriebenen Global Observer, getestet. Die Drohne blieb rund vier Stunden in der Luft und stieg bis zu einer Höhe von etwa 1,5 Kilometern auf.

Wasserstoffmotor erzeugt Strom

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Der Rumpf des Global Oberserver ist 21 Meter lang, die Tragflächen haben eine Spannweite von rund 53 Metern. Seine Nutzlast beträgt 181 Kilogramm. Als Antrieb dienen vier Propeller, die wiederum von Elektromotoren angetrieben werden. Den Strom erzeugt ein Generator an Bord, der von einem Wasserstoffverbrennungsmotor angetrieben wird. Der Generator versorgt neben den Motoren auch Instrumente mit Strom und lädt die Akkus des Flugzeugs.

Bei dem im Video gezeigten Jungfernflug im August 2010 war der Wasserstoffmotor noch nicht eingebaut. Akkus lieferten den Strom für die Propeller. Im Akkubetrieb kann das UAV etwa vier Stunden in der Luft bleiben. Der Wasserstoffmotor hingegen erlaubt Einsätze von mehreren Tagen: Geplant ist, dass der Global Observer fünf bis sieben Tage in einer Höhe von 16 bis 20 Kilometer unterwegs ist und dabei ein Gebiet mit einem Durchmesser von knapp 1.000 Kilometer im Auge behält.

Überwachung, Aufklärung, Kommunikation

Die Drohne ist für drei Aufgabengebiete gedacht: Sie kann zur Überwachung und Aufklärung eingesetzt werden. Dabei denkt der Hersteller nicht nur an militärische Zwecke. Auch Grenzen, Schifffahrtslinien oder die Küste könnten damit beobachtet werden. Das Militär soll den Global Observer eher als fliegende Kommunikationsstation nutzen. Funkkommunikation ist meist auf eine Sichtverbindung angewiesen. Eine Drohne, die ständig in großer Höhe kreist, kann die Reichweite des Funks deutlich vergrößern.

  • Die Drohne Global Observer beim Testflug (Foto: Aerovironment)
  • Erstmals wurde der Wasserstoffantrieb eingesetzt. (Foto: Aerovironment)
  • Damit soll das unbemannte Flugzeug... (Foto: Aerovironment)
  • ...bis zu einer Woche in der Luft bleiben können. (Foto: Aerovironment)
  • Der Jungfernflug fand im Sommer 2010 statt. (Foto: Aerovironment)
  • Dabei versorgten Akkus die Propellermotoren mit Strom. (Foto: Aerovironment)
  • Gedacht ist Global Observer  für zivile und militärische Zwecke... (Foto: Aerovironment)
  • ... etwa zur Wetter- und Grenzbeobachtung... (Foto: Aerovironment)
  • ... oder als fliegende Funkstation. (Foto: Aerovironment)
Die Drohne Global Observer beim Testflug (Foto: Aerovironment)

Das dritte Einsatzgebiet für die Drohne sind Katastropheneinsätze. Hier kann der Global Observer zum einen zur Wetterbeobachtung eingesetzt werden, etwa wenn sich ein Wirbelsturm vom Meer der Küste nähert. Zum anderen soll er als fliegende Kommunikationsstation zerstörte Mobilfunk- und andere Telekommunikationseinrichtungen ersetzen.

Unbemannte Luftfahrt und Energietechnik

Aerovironment baut unter anderem die Kleindrohnen Wasp, Raven und Puma, die die US-Armee einsetzt. Das im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Unternehmen hat in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts das unbemannte Solarflugzeug Helios mitentwickelt, das 2001 mit knapp 30 Kilometern den Höhenrekord für nichtraketengetriebene Flugzeuge aufgestellt hat. Außerdem ist das Unternehmen im Energiesektor tätig: Es stellt Akkus sowie Ladestationen für Elektroautos her.

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Moron 21. Feb 2011

dass er zu Tränen gerührt ist? ;)

Guru2 15. Jan 2011

Sofern man damit auch nur die Bösen umnietet, ist dagegen ja auch nichts einzuwenden...

Clonan der Barbier 15. Jan 2011

Aus diesem Grund nutzt man auch Wetterballons für Beobachtungen in der Sratosphaere bis...

bephop 14. Jan 2011

Ich denke auch, dass sich ein E-Motor feiner regeln lässt. Und man kann sie sogar...

Pakistani 14. Jan 2011

Endlich werden beim töten meiner Familienmitglieder keine gefährlichen Abgase mehr in die...


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