Fallout Online: Rechtsstreit um den Pip-Boy

Seit Dezember 2010 versucht Bethesda mit juristischen Mitteln, dem Konkurrenten Interplay in dessen Fallout Online die Verwendung des Pip-Boy und anderer typischer Elemente zu verbieten. Laut dem US-Magazin Gamasutra.com(öffnet im neuen Fenster) wehrt sich jetzt Interplay: Man müsse derartige Elemente verwenden, gerade um den zwischen beiden Unternehmen existierenden Lizenzvertrag nicht ad absurdum zu führen. Schließlich habe man vereinbart, dass Interplay unter dem Namen "Fallout" tatsächlich an einem Onlinerollenspiel im postnuklearen Szenario arbeitet – und nicht an einem beliebigen Baseball- oder Pokerspiel.
Interplay hatte Mitte 2004 die Rechte an Fallout an Bethesda Softworks verkauft, allerdings eine Lizenz an einem Onlinespiel auf Basis der Marke behalten, jedoch nur unter Auflagen. Genau über die streiten die Unternehmen seit längerem vor Gericht .
Derzeit arbeiten rund 90 Entwickler an Fallout Online(öffnet im neuen Fenster) , in der zweiten Hälfte von 2012 soll das Onlinerollenspiel den Betrieb aufnehmen. Das Programm entsteht in einer Kooperation zwischen Interplay und dem bulgarischen Entwicklerstudio Masthead(öffnet im neuen Fenster) , das bereits für das Science-Fiction-Onlinerollenspiel Earthrise verantwortlich zeichnet. Dessen Engine soll auch im Fallout-MMORPG zum Einsatz kommen.



