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Insolvenz: Jowood fehlt angeblich nur eine Unterschrift zur Rettung

Der österreichische Publisher Jowood steht nach eigenen Angaben kurz vor der Rettung durch Investoren - auch aus der Spielebranche. Die Anteilseigner bleiben offenbar skeptisch: Nach der Wiederzulassung zum Handel haben die Aktien weiter massiv an Wert verloren.
/ Peter Steinlechner
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Am 7. Januar 2011 hat der Wiener Publisher Jowood Insolvenz angemeldet, jetzt steht das Unternehmen nach eigenen Angaben kurz vor der Lösung seiner Probleme. Ein Sprecher sagte Wirtschaftsblatt.at(öffnet im neuen Fenster) , es fehle noch eine Unterschrift, um einen Rettungsdeal endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Bei den Geldgebern handele es sich "teilweise um Finanzinvestoren und teilweise um strategische Investoren." Namen nannte Jowood nicht. Ein Jobabbau sei weiterhin kein Thema.

Immerhin habe das Unternehmen noch bis zum 7. April 2011 Zeit, um den Sanierungsplan gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter zu erstellen und absegnen zu lassen. Nach Darstellung von Wirtschaftsblatt.at hat Jowood rund 22 Millionen Euro Schulden, davon allein 4,6 Millionen Euro bei Banken.

Die Aktienmärkte teilen den Optimismus von Jowood offenbar nicht: Nachdem der zeitweilig eingestellte Handel mit Jowood-Anteilsscheinen wieder zugelassen wurde, verloren die Papiere rund 30 Prozent an Wert (Stand: 11. Januar 2011 gegen 10:30 Uhr).


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