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HTML5: Vollbildmodus für Browser

Beliebige Teile einer Webseite sollen sich künftig im Vollbildmodus darstellen lassen, nicht nur Videos. Webkit bietet als erste Browserengine in den aktuellen Entwicklerversionen eine entsprechende Unterstützung, andere werden folgen.
/ Jens Ihlenfeld
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Es gibt eine große Neuerung bei den aktuellen Nightly-Builds von Webkit: einen Vollbildmodus für beliebige Elemente einer Webseite. Einzelne Elemente wie DIVs, Bilder oder Videos können so aus dem Browserfenster gelöst und im Vollbildmodus dargestellt werden.

Vollbildmodus in Webkit
Vollbildmodus in Webkit (00:26)

Die entsprechenden Patches für Webkit hat Jer Noble entwickelt(öffnet im neuen Fenster) . Auch Googles Chromium-Projekt(öffnet im neuen Fenster) , das auf Webkit aufsetzt, denkt über die Umsetzung einer entsprechenden Vollbildfunktion nach, und auch Mozilla arbeitet daran(öffnet im neuen Fenster) .

Webkit bietet derzeit drei Methoden zum Umgang mit dem Vollbildmodus: webkitRequestFullScreen(), webkitRequestFullScreenWithKeys() und webkitCancelFullScreen(). Zudem wird für iFrame-Elemente das Attribut allowFullScreen eingeführt, so dass per iFrame eingebettete Elemente nur dann den ganzen Bildschirm einnehmen können, wenn dies die einbettende Webseite erlaubt. Der Wechsel in den Vollbildmodus und zurück wird über das Ereignis fullScreenChange signalisiert. Zudem gibt es neue CSS-Pseudoklassen, um den Vollbildmodus anzusprechen.

Peter Beverloo hat eine Demo(öffnet im neuen Fenster) aufgesetzt, mit der sich der neue Vollbildmodus mit aktuellen Webkit-Nightly-Builds ausprobieren lässt. Die Demo zeigt einen Absatz im Vollbild korrekt an, bei der Darstellung einzelner Elemente im Vollbildmodus produziert der Browser aber Fehler.


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