Abo
  • Services:

Grünes Leuchten

Britisches Unternehmen entwickelt Laserkanone gegen Piraten

Das britische Rüstungsunternehmen BAE will Piraten mit einem Laser vertreiben: Schiffe sollen mit einem grünen Laser ausgestattet werden, mit dem die Besatzung Angreifer zeitweise blenden kann. Der Laser soll keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das britische Rüstungsunternehmen BAE Systems entwickelt eine nicht tödliche Waffe gegen Seeräuber: Schiffsbesatzungen sollten die Angreifer mit einem grünen Laser abwehren, berichtet die britische Tageszeitung Daily Telegraph.

Grelles Licht

Stellenmarkt
  1. AKDB, München, Nürnberg
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Werde der Laser auf die Piraten gerichtet, erscheine das Schiff in einem grellen grünen Licht, erklärte Bryan Hore, der Leiter der Abteilung für Piratenabwehr bei BAE. Das blende die Seeräuber derart, dass sie den Angriff abbrechen müssten und nicht in der Lage seien, ihre Waffen gezielt auf das Schiff abzufeuern. Der Laser soll aber keine bleibenden Schäden verursachen.

Der Laserstrahl hat einen Durchmesser von etwa 90 cm und soll tagsüber ebenso effektiv eingesetzt werden können wie nachts. Der Effekt sei ähnlich wie beim Schauen in die Sonne, erklärte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Das Licht sei so hell, dass es das ganze Gesichtsfeld ausfülle.

Mit dem Radar gekoppelt

Das Laser wird mit dem Schiffsradar gekoppelt. Erkennt dieser, dass sich dem Schiff Boote nähern, wird der Laser automatisch darauf gerichtet. Die Intensität des Lasers wird automatisch eingestellt, so dass zum einen je nach Wetterbedingungen die größtmögliche Wirkung erzielt wird, zum anderen aber die Angreifer keine Schäden davontragen. Das System wird laut BAE auch mit mehreren Angreifern fertig: Es kann sehr schnell ausgerichtet werden und einen Strahl abfeuern. Für die Angreifer erscheint das als ein grünes Flimmern, das den Effekt noch verstärken soll.

Eine Sonnenbrille tauge übrigens nicht als Schutz, sagte Hore dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist. Im Gegenteil würde sie den Effekt sogar noch verstärken: Sie dunkele nur die Umgebung ab, nicht aber den Laser, der so im Gegensatz zum Hintergrund noch heller erscheine.

Schall gegen Piraten

Piraterie ist ein ernsthaftes Problem für die Schifffahrt geworden. Entsprechend suchen Reeder nach Möglichkeiten, Schiffe vor Angriffen zu schützen. Eine Möglichkeit dazu sind nichttödliche Waffen wie Schallkanonen. Das sind sehr leistungsfähige Lautsprecher, mit denen eine Schiffsbesatzung ein sich nähernden Boot zuerst anrufen kann. Sollte die Bootsbesatzung der Aufforderung nicht Folge leisten, können die Lautsprecher auch als Waffe eingesetzt werden, indem sie einen schrillen Ton mit einer Lautstärke jenseits der Schmerzgrenze aussenden. Der soll so unangenehm sein, dass die Angreifer den Rückzug antreten.

Im vergangenen Jahr gab es nach Auskunft des International Maritime Bureau (IMB) weltweit rund 430 Zwischenfälle mit Seeräubern. In diesem Jahr waren es bereits zwei. Der Schwerpunkt liegt vor Somalia. Dort werden laut IMB derzeit 27 Schiffe und 625 Besatzungsmitglieder gefangengehalten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. für 147,99€ statt 259,94€
  2. 127,85€ + Versand
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 57,99€

freude555 11. Jan 2011

Gegen die Hakenhand hilft der Besuch in einem Second-Hand-Shop. *5€ in die Uralt-Witz...

Abramelin 11. Jan 2011

So wirds einfach ein Rüstungswettlauf. Die Piraten werden sich auch entsprechend...

Abramelin 11. Jan 2011

Damit hast Du eine mind. genauso kriminelle Meinung wie ein Pirat. Soll das alleinige...

SchwarzesWasser 11. Jan 2011

http://www.diekreide.net/wp-content/uploads/2008/12/mcarthur.jpg Ein sehr schönes...

ich-11-01... 11. Jan 2011

Laser und so... sci'fi alda Zukunft... yeah!


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

    •  /