Bethesda Softworks: Die klassenlose Gesellschaft von The Elder Scrolls 5

Die Auswahl der Klasse zum Start entfällt: Anders als in früheren Rollenspielen der The-Elder-Scrolls -Reihe wird es in Teil 5 keine Möglichkeit geben, eine Klasse – etwa Kämpfer oder Magier – zu wählen. Stattdessen setzen die Entwickler bei Bethesda Softworks ausschließlich darauf, dass Spieler von Skyrim die Fähigkeiten, die sie verwenden wollen, durch ständigen Gebrauch immer weiter verbessern und deren Level erhöhen.

Einigermaßen ungewöhnlich ist, dass Fähigkeiten, auf die sich virtuelle Abenteurer besonders spezialisiert haben, bei höherem Level besonders schnell weiter steigern lassen. Der Entwickler Todd Howard hat dem US-Magazin Game Informer(öffnet im neuen Fenster) gesagt, dass es länger dauern wird, eine Fähigkeit von Level elf auf zwölf zu steigern als von 34 auf 35. Die maximale Grenze soll ungefähr bei Stufe 50 liegen, in Skyrim soll es 18 Fähigkeiten geben – in Oblivion waren es noch 21. Anders als in früheren The-Elder-Scrolls-Spielen soll der Level von Standardgegnern nicht so schnell ansteigen wie der des Spielers.
Auswirkungen auf die Kämpfe dürfte auch haben, dass der Spieler künftig jede Hand seines Helden mit einer Waffe bestücken kann, beispielsweise die linke Faust mit einem Säbel und die rechte mit einem Dolch. Das Besondere ist, dass das auch mit Zaubersprüchen funktioniert, so dass dann immer zwei magische Fähigkeiten bereitstehen, die zusammengenommen neue Effekte ergeben können.
Die Entwickler arbeiten außerdem daran, das Dialogsystem dynamischer als in früheren Spielen zu gestalten, außerdem sollen Welt und NPCs wesentlich glaubwürdiger auf die Handlungen des Spielers reagieren. The Elder Scrolls 5: Skyrim basiert auf einer neu von Bethesda Softworks entwickelten Engine. Das Programm erscheint nach aktuellem Stand am 11. November 2011 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3.



